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Bäume als Naturdenkmal
Linde, Platene, Eiche, Buche, Ahorn, Föhre, usw.
von Heimatfotograf Herbert Winkler Köfering

Alteglofsheim- Köfering- Thalmassing
In und um die drei Orte gibt es wunderschöne alte Bäume,
die es wert sind, gepflegt und erhalten zu werden.
Manche Bäume stehen gar in der Naturdenkmalschutzliste.

Chronologie von zwei uralten Linden in Alteglofsheim,
die schon viele Kriege und Stürme überlebt haben,
jetzt streben sie langsam und scheibchenweise durch Menschenhand,
es ist eine unbeschreibliche Naturschande,
aber warum regt sich kein Mensch darüber auf.

Linden 2003 

Linden 2003 nach dem Zuschnitt

Linden 2005 

Linden Herbst 2005

Linden 2007 

Linden am 15.08.2007

Linden 2009 

Linden am 11.08.2009

Linden am 6.11.2009 

Nach einer erneuten Sanierung am 6.11.2009 Laut Sanierer könnten sie so überleben
und stehen bleiben.

Rückseitenansicht 

Bäume werden geschlachtet
Aufgenommen am 16.12.2009
Ansicht von der Rückseite

aufgenommen 16.12.2009 

Die skalpierten Linden
Frontalansicht am 16.12.2009

Oh Lindenbaum, Oh Lindenbaum, wie grün waren deine Blätter.

Zwei uralte, morsche und von der Zeit geschundene Linden flankieren in Alteglofsheim die Kapelle, zur
hl. Dreifaltigkeit.

Schön und wildromantisch werden in der heutigen Zeit, zu Beginn des 21. Jahrhunderts wieder die Krippen mit der hl. Familie dargestellt. Zwischen Hochglanzpolierten und verschnörkelten Wurzeln uralter Bäume wird die hl. Familie häuslich eingerichtet und wartet auf die Niederkunft des Herrn und Schöpfers unseres Universums. Die Wirklichkeit sieht aber bestimmt ganz anders aus, der Mensch, ein Geschöpf Gottes, das höchste Geschöpf, welches Gott je erschaffen hat, das logisch und selbstständig denken und entscheiden kann, maßt sich an, über Leben und Tod zu entscheiden und das in jeglicher Hinsicht. Bäume sind zwar gleich Bäume, es gibt aber auch außerordentliche Bäume, genauso wie es überragende Menschen gibt, so sehe ich die uralten Lindenbäume als ein Naturwunder, die uns zum Nachdenken anregen sollten und erhalten werden müssen bis sie selbst absterben und noch dazu an einem jahrhundertealten geweihten und heiligen Ort.

Sollte nach über 2000 Jahren wieder die gleiche
hl. Familie auf Herbergssuche gehen, dann wird sie in Alteglofsheim keine Bleibe finden, weil man die einzige Möglichkeit die sie als Baumquartier finden könnte, im Frühjahr 2010 den Erdboden gleich machen wird. Die zwei göttlichen Geschöpfe, die viele Jahrhunderte Freud und Leid überlebt haben, werden von Menschenhand scheibchenweise gefällt, weil sie wegen ihres Alters und wegen Gebrechlichkeit nicht mehr tauglich sind für unsere Zeit und Gesellschaft, man will sie durch jüngere Pflanzen ersetzen, wie im wirklichen Leben.

So will es die Naturschutzbehörde, so wollen es die Verantwortlichen in der Gemeinde. Die Bürger sollen für alles verantwortlich sein, die Verantwortlichen in allen Bereichen wollen aber keine Verantwortung übernehmen, so war es immer, so soll es auch in Zukunft bleiben.

Wenn ich eine Notwendigkeit zur Fällung der zwei Linden sehen könnte, weil eine Gefahr für Mensch und Tier besteht, dann wäre  auch ich für eine Fällung,
da dies aber nicht der Fall ist, weil sie aber weitab von Verkehr und Menschenansammlungen stehen, daher ist die Fällung sinnlos und ohne jegliche glaubhafte Erklärung.

Hier zeigt sich der Verwaltungsakt sehr verantwortungs- und rücksichtsvoll seinen Mitmenschen gegenüber, damit ihm ja kein Ast auf den Kopf fällt, dafür werden den Menschen von anderer Seite riesige Prügel zwischen die Beine geschlagen, aber dafür fühlt sich niemand verantwortlich.

Beim Anblick dieser jetzt geschundenen Linden, muss einen Naturmenschen das Herz zerreißen. Angeblich soll das Massaker an den zwei Linden bis zum Frühjahr 2010 andauern.

Nur noch wenige Tage ragen die Baumdicken kastrierter Äste wie drohende Finger gegen den Himmel.
Die Baumgeister werden diesen Sündenfall nicht ohne weiteres hinnehmen.
In diesem Sinne, auf ein gutes und rücksichtvolles Miteinander zwischen Mensch, Tier und der ganzen Natur.
Eigentlich in den Wind geschrieben.
Lesen Sie wichtige Niederschriften,
siehe  Briefe.
16. Dezember 2009

Diese zwei Linden bei der Dreifaltigkeitskapelle in Alteglofsheim müssen sterben, nur weil die Behörden einen Pilz festgestellt haben. Obwohl die zwei Linden völlig abseits von Verkehr und von jeglicher Gefahr für Leib und Seele stehen, werden sie 2010 endgültig gefällt, weil es die Behörden so entschieden haben, nun soll es so geschehen.
Sehen so lebensgefährliche Bäume aus, ich glaube eher, Menschen sind viel gefährlicher.
 

Die Linden sind gefällt, Bilder vom 16.04.2010,
das Ende von zwei Linden von Alteglofsheim.

Es gab nie einen Zweifel darüber, dass die Linden morsch sind, deshalb hätten sie ohne Gefahr stehen bleiben können, bis sie selbst in sich zusammenfallen.
Gestern waren es die Linden, wann sind die Menschen an der Reihe.

gefällt und aus, trozt Naturdenkmalschild 

Wurzelberg 

am 16.04.2010 

das Ende 

Baumgeister
Wer sich trotzdem mit den zwei Linden anlegt und sie trotz aktiven leben entfernt, der wird es mit den Baumgeistern zu tun bekommen. Baumgeister sind sesshafte Wesen, die jahrhunderte alten Naturgeister lassen sich daher nicht so ohne weiteres vertreiben und einschüchtern, auch wenn die Bäume völlig entwurzelt und ein Bodenaustausch vorgenommen wird, die Geister bleiben vor Ort und werden sich entsprechend ihrer Natur äußern.
Werden Baum und Geist getrennt, leiden beide und auch der Mensch.
 In der griechischen Mythologie sind sie als Dryaden bekannt, sie haben auch bekanntere Namen wie, Kobolde, Zwerge, Wichtel, Heinzelmännchen usw.
Nur soviel zu den Baumgeistern.
 

Zeitungsartikel

Artikel Mittelbayerische Zeitung vom 13.08.2009              

 Artikel in PDF druckbar

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung vom 9.11.2009

                          Alte Linden werden jetzt doch gefällt
Gemeinderat
  Fachleute sagen, von dem einstigen Naturdenkmal gehe eine große Gefahr aus. Drei neue Bäume sollen als Ersatz gepflanzt werden.
Betreff: Zwei uralte Linden

Alteglofsheim
. Zum wiederholten Mal stand das Thema “Naturdenkmal zwei Linden bei der Dreifaltigkeitskapelle“, auf der Tagesordnung. Bereits am 28. Juli 2009 hatte das Landratsamt festgestellt, dass eine Sanierung der Bäume nicht in Frage kommt und das Einverständnis zum Fällen erteilt. Nachdem sich der Köferinger Ortsheimatpfleger und Naturfotograf Herbert Winkler für den Erhalt der Bäume stark gemacht hatte, durften diese vorerst stehen bleiben. Vorsichtshalber war aber das Gelände mit einem Zaun gegen unbefugtes  Betreten abgesichert worden. Die uralten Linden sollten hinter der Absperrung in Würde sterben dürfen, ist die Auffassung Winklers.

Bei einer erneuten Ortsbegehung, stellten die Fachleute laut dem Bericht des Bürgermeisters einen extrem raschen Pilzbefall fest und attestierten eine große Gefährdung. Auch Gemeinderat Anton Weitzer bestätigte, seine Untersuchung habe ergeben, dass nur mehr wenige Versorgungsleitungen im Baum für Austrieb sorgen, diese aber nicht zur Standsicherheit ausreichen. Der Gemeinderat nahm zur Kenntnis, dass umgehend die Äste entfernt werden und im Frühjahr Stamm und Wurzel entfernt und ein Bodenaustausch vorgenommen wird. Angedacht ist eine Ersatzpflanzung mit drei Linden.  Soweit der Bericht des MZ Berichterstatters Peter Wunderlich
 

Zur Vorgeschichte
Am Montag den 10.08.2009 stand es groß in der Zeitung,
die zwei Alten Linden werden jetzt doch gefällt.
Jetzt ist die erhaltenswerte Baumgruppe in Gefahr,

die schon mehrere Jahrhunderte, ja sogar den Napoleonkrieg 1809 überlebten. Die Lindenbaumgruppe seitlich der Dreifaltigkeitskapelle in Alteglofsheim wurde 2003 massiv zurück geschnitten. Im Laufe der folgenden Jahre erholte sich die Krone, als währe nichts geschehen. Aber dennoch, der Rumpf der beiden Linden ist ins Alter gekommen, wird morsch, die Borke zeigt gewaltige Risse und
Veränderungen und lässt nichts Gutes erahnen.
Aber dennoch, sollten derartig langlebige göttliche Geschöpfe,
welche sogar in der Naturdenkmalliste geführt wurden, erhalten werden,
bis sie selbstständig und in aller Ruhe und Würde sterben können.

Wie im wirklichen Leben auch, die Alten sind ein Risikofaktor,
deshalb müssen sie weg geräumt werden.
Das kann man auffassen wie man will!

Die Untere Naturschutzbehörde und die Gemeinde Alteglofsheim ist dabei aber anderer Meinung, sie möchten die zwei Linden sofort fällen, weil sie ein Sicherheitsrisiko darstellen, so deren Aussage??
 
Was nach meiner Meinung nicht stimmt, weil die zwei Linden abseits von öffentlichen Wegen und Strassen, auf einem kleinen Grundstück stehen,
welches notfalls auch abgesperrt werden könnte.

Als Botschafter der Heimat, Heimatfotograf und Ortsheimatpfleger ist es
Kraft meines Ehrenamtes meine Pflicht, dass ich mich für das
erhaltenswerte uralte Linden- Ensemble einsetze.

Aufgrund meines 1. Widerstandes und mehrer Schreiben und Kontakte, kann ich am 12.08.2009 schon ein Einlenken von der Gemeinde
Alteglofsheim erkennen, dass die zwei Linden in Würde sterben dürfen,
ohne gefällt zu werden.
Herbert Winkler Stand 12.08.2009  10.30 Uhr

Zwei Linden hinter Gitter 21.10.2009

Linden hinter Gitter -Alteglofsheim 

Linden hinter Gitter 2009

Hinteransicht der Linden 

Linden Hinteransicht 2009

Es ist ja völlig in Ordnung, wenn man  plötzlich so intensiv und so besorgt ist  um das Wohl der Bürger, aber, wenn sie so schwer angeschlagen sind, hätte man dann nicht schon früher eingreifen müssen, denn die Stabilität verlieren sie nicht von einer Minute auf die andere.

Herbstanfang 

Herbstpracht 2009

Seitenansicht  

Seitenansicht 2009

Zur Nachbarsseite 

...  und die Nachbarn 2009

Seit einigen Tagen stehen die zwei Linden in Alteglofsheim, die die Dreifaltigkeitskapelle bewachen und jetzt unter Quarantäne stehen, geschützt hinter einem eisernen Gitterzaun.
 
......  wer schützt wem?.....

 Seit mehreren Jahrhunderten stehen nun die zwei Linden fest verwurzelt und plötzlich sollen sie ohne Grund umfallen und Menschen erschlagen. In den letzten Jahrzehnten haben sie die starken Stürme schadlos überstanden.
Nach der Löschung aus der Naturdenkmalliste ist nämlich nicht mehr die Untere Naturschutzbehörde verantwortlich, sondern die Gemeinde als neuer Besitzer.

Vergrößerung 

Naturdenkmal
Platane im Schlosshof
Köfering

Bilder aus der Heimat für die Heimat
von
Herbert Winkler

Lerchenfeld-Eiche 

Naturdenkmal
Lerchenfeld- Eiche

Eiche in der Au 

Naturdenkmal
Eiche-Köfering

Platane in Köfering 

Naturdenkmal
Platane

Herbstfärbung 

der nächste Winter kommt bestimmt 

Sommerabend 

Stammbaum 

Baumgebierge 

Naturdenkmal Tausendjährige Wolfgangseiche
Alteglofsheim - Thalmassing

Ottilien-Föhre 

Ottilienbaum

Regensburg Dörnbergpark 

Buchen

Der Fotograf  und das Modell 

Wolfgangseiche
Winkler Eigenportrait

Eiche in der Blüte 

Eichenblüte

Bergahorn 

Bergahorn

Regensburg-Dörnbergpark 

Dörnbergpark
Regensburg

Herbert Winkler  ”Herr über Tausend Bäume”,
zumindest fotografisch!

Bergahorn-bei der Wolfgangseiche 

Bergahorn

Fotograf Herbert Winkler im Baumensemble 

Baumfreund
Herbert im Baum

Tausendjährige Eiche 

Naturdenkmal
Tausendjährige Eiche

Regensburg  Dörnbergpark 

Regensburg
Dörnbergpark

  Fotoautor Herbert Winkler Seite aktualisiert am 16.12.2009
                        
Seite geändert am Mittwoch, 27. Juli 2011 

Fotograf  Winkler