In der Frühzeit eine Burg
Seit dem 10. Jahrhundert gibt es auch schon eine Burganlage, später eine Hofmark, die in den Jahrhunderten danach öfter um- und ausgebaut wurde. Der Bergfried aus
der einstigen Burg bildet auch heute noch den weithin sichtbaren Mittelpunkt der Schlossanlage.
Das Schloß erlebte seine Blütezeit ab der Zeit als die Grafen von Königsfeld die Burg 1659 kauften. Im
Laufe der Herrschaftszeit der Königsfelder entwickelte sich das Schloss zu einem Herrschaftshaus höchsten Ranges. Unter Christian Johann August von Königsfeld entfaltete sich die höfische Pracht, weil sich
zu dieser Zeit auch öfter die Reichsfürsten des Reichstags in Alteglofsheim aufhielten.
So gehörte das Schloss Alteglofsheim zur damaligen Zeit zu den vornehmsten Herrensitzen des Landes. Die Stellung
der Königsfelder am Münchner Hof brachte es mit sich, daß bekannte Künstler zur Ausschmückung des Schlosses entscheidend beitrugen, unter ihnen:
Stuckator Giovanni Battista Carlone,
Maler Cosmas Damian Asam und der Stuckator Egid Quirin Asam, Stuckator Johann Georg Übelher und Francois de Cuvillies.
Als heimische Künstler werden Gottfried Nikolaus Stuber und Johann
Gebhard aus Prüfening genannt.
Im Inneren des Schlosses haben der Ovalsaal ( Asam - Saal ),
der Kaisersaal, die “ Schönen Zimmer “ und das Stiegenhaus überragende künstlerische Bedeutung.. |