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Südspange Südspange zwischen Poign und Köfering Das Kreuz mit dem Kreuz des Südens, der Obertraublinger Spinne Ortsheimatpfleger Herbert Winkler Köfering meldet sich zu Wort mit 46 Fotos |
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Kritik an der “halben Nummer” Es soll eine neue LKW / PKW Trasse 6,5 m breit gebaut werden,
die Südspange R 30 von Poign bis nach Köfering B15- Ende.
Über die geplante Trassenführung habe ich an sich nichts einzuwenden, aber am Trassenende an der B15 bei Köfering.
Ich bin weder
Straßenplaner noch Politiker, habe aber einen normalen Menschenverstand, der die Realität recht gut einzuschätzen weiß, zudem kenne ich den Verkehr auf der
B15 seit über 45 Jahren sehr gut.
In der Regel ist es nicht meine Aufgabe als ehrenamtlicher Ortsheimatpfleger, Kritik an politischen Entscheidungen auszuüben.
Meine Aufgabe ist es aber, die Ereignisse in meiner Heimat und Umgebung zu dokumentieren, wenn aber in meiner näheren Umgebung einschneidende Veränderungen
anstehen, die meine Heimat und Lebensraum nachteilig verändern, dann ist es nicht nur
mein Recht, sondern auch meine Pflicht, diese Entscheidung zu kritisieren, damit sie umgeplant wird.
Nachfolgend meine Bildreportage zur geplanten Trasse. Alle Bilder können vergrößert werden. |
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Einleitend einige MZ Berichte und die Karten als Studienergänzung meiner Fotoreportage, die Kartenausschnitte dienen lediglich zur Darstellung meiner Fotodokumentation,
mit freundlicher Genehmigung - Bayerisches Landesvermessungsamt 80538 München. |
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Südspange Poign - Köfering Die endgültige Entscheidung über den Verlauf der Südspange, die ja den Stellenwert einer Kreisstraße R 30 haben soll, steht noch aus, sie muß unbedingt korrigiert
und die Knoten- und Anschlußpunkte müssen logisch angelegt werden, so daß keine Anliegerorte benachteiligt werden. Stand 4.8.2008
Sehr geehrter interessierte Leser,
bevor ich über etwas Berichte oder gar Kritik übe, habe ich mich ausführlich mit diesem Thema beschäftigt. Da die Heimatpresse derartige Meldungen
über die Südspange in diesem Umfang nicht veröffentlicht, bin ich gezwungen, meinen öffentlichen Brief im PDF Format hier zu veröffentlichen. Stand 6.8.2008 Neuester MZ Bericht vom 6.8.2008 Neue Seite vom 28.08.2009 mit Bild Südspange Köfering
Reaktionen und Anregungen nehme ich gerne entgegen.
Fotowin@aol.com |
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Die Fotoreise beginnt am Hänghof bei Poign bei der Autobahn Aus- und Einfahrt,
das Gebiet um Wolkering, Thalmassinger Gegend-Irlbach-Neuhaus, Gebelkofener Gegend, Köferinger Platte, Egglfinger Gegend bis hin zum Anschlußpunkt an der B15 Köfering. |
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Die Fotos sind ganz Aktuell und zwar vom 8. und 9. Februar 2008 und keine Ladenhüter |
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Am Trassenverlauf ist eigentlich nichts auszusetzen, die ganze Strecke beträgt ca. 8 km, das Landschaftsbild zeigt sich sehr vielseitig, die Aussicht am höchsten Punkt der
Trasse bei Irlbach- Neuhaus ist Traumhaft schön, die Sichtweite der Panoramaaussicht reicht bei klarer Sicht unendlich weit in den Bayerischen Wald hinein. Von mir bekommt die Trasse gleich den Namen
“Walhalla-Südspange”, denn die Walhalla liegt auch direkt im Blickfeld. |
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Bei diesen Bildern trifft die Trasse auf das Hochplateau, auf der Platte bei Köfering,
hier hat sich schon seit Jahrzehnten ein Rehrudel mit ca. 24 Tieren niedergelassen, das von der Platte aus einen herrlichen und gesicherten Blick in alle Richtungen hat.
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Nach der Platte geht es bergab zum Wolkeringer Mühlbach, der mit einer Brücke
überquert werden muss, das Gelände steigt dann wieder an und erreicht das Scharwerk bei Köfering, von hier hat man erneut eine wunderschöne Panoramaaussicht,
die Trasse endet dann laut (Vor-) Planung an der Bundesstraße B15. |
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Unmittelbar am Lohgraben mündet voraussichtlich die Südspange in die B15, der von der Südspange ankommende Verkehr soll dann von der B15 aufgenommen
werden und nach Obertraubling über das Nadelöhr Bahnüberführung Obertraublinger Spinne nach Neutraubling- Harting - Barbing- Regensburg Ost geleitet werden - unmöglich. |
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Weiterführung - ein Muss Meine Meinung wird zwar nicht bei allen Lesern auf Gegenliebe stoßen, darauf kann ich aber keine Rücksicht nehmen, denn die Gesundheit und die übermäßige
Verkehrsbelastung auf der Bundesstraße B15 wäre für alle Anwohner, Bürger und Kinder und auch für die Berufspendler des
südlichen Landkreises eine unzumutbare Belastung, die dann bei der Obertraublinger Spinne auf beiden Seiten alle Menschen in
alle Richtungen betreffen würde.
An der B15 bei Köfering beginnt der Knackpunkt, wo sich die Geister scheiden, die Trasse muss hier in einem Zug weiter geführt werden und zwar über oder unter die zwei Bahnlinien und östlich nach
Neutraubling geleitet werden, erst dann ist es eine Entlastungs- und Umgehungsstrasse
die man akzeptieren kann, alles andere ist eine halbe Nummer
und wird zur Belastung aller der Bürger des südl. Landkreises. Herr Volker Kronseder brachte es in einer Diskussion im Januar 2008 auf den richtigen Nenner als er sagte,
“ich halte es für einen Witz”, wenn die Trasse an der B15 endet.
Und Recht hat Herr Volker Kronseder (siehe MZ-Bericht) |
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Der aufkommende LKW und PKW Verkehr würde Obertraubling nicht nur erdrosseln sondern auch noch ersticken,
die Anwohner und vor allem die Schulkinder in der neuen Obertraublinger Realschule, nur ein Steinwurf weit vom Kreuz des Südens gebaut, würden im Feinstaub und Auspuffqualm der täglich stehenden und passierenden zig- tausenden von Fahrzeugen ersticken.
Über die Realschule Obertraubling erscheint von mir demnächst eine eine eigene Seite.
Mein Aufruf Die Verantwortlichen im Landratsamt, das Planungsbüro und
die Damen und Herren im Kreistag, die “halbe Südspange”
darf so nicht beschlossen und gebaut werden, macht bitte die Trasse richtig, auch wenn zwei Bahn- Unter- oder Überführungen notwendig werden, es ist doch völlig egal,
ob nun die Trasse 12 Millionen Euro oder gar 50 Millionen ??? kostet, bezahlen müssen sie sowieso wir Bürger mit unseren
Steuern und unendlichen Abgaben.
Überregionale Planungen
Bedenkt man die sinnlose milliardenschwere Trasse des Transrapid
in München, um nur 10 Minuten früher am Flughafen zu sein, dann kann der Bagatellbetrag für die geplante Südspange R 30
Poign - Köfering - Neutraubling A93 und B8, aus der Portokasse der bayerischen Staatsregierung locker mitfinanziert werden.
Die Umsetzung dürfte wohl kein Problem sein, denn im Landkreis Regensburg gibt es außer den Kreisräten noch genügend hochkarätige,
namhafte, wirtschaftlich einflußreiche und politisch wichtige Menschen die hier ihren gewichteten Einfluß unter Beweis stellen können
und dies hoffentlich auch tun werden. Außerdem müssen die angrenzenden Ortschaften logisch an die R30 angebunden werden, notfalls müssen verschobene Kreuzungspunkte eingefügt werden.
In diesem Sinne wünsche ich mir die einzig richtige Entscheidung,
oder lasst gleich die Finger von der unfertigen Trasse, die uns mehr schadet als sie uns nützt
und als Witz in die Landkreisgeschichte eingeht.
Es mag ja sein, dass
meine Botschaft, die eines kleinen Ortsheimatpflegers,
nicht überall Gehör und Resonanz findet oder gar gelesen wird, dann sind die Entscheidungsträger aber selber schuld daran, wenn sie sich nicht eingehend über die Sachthemen oder gar vor Ort
informieren und das Vertrauen der Bürger verlieren .............!
Die Landkreisbewohner, die Betroffenen und Anwohner haben die demokratischen Mittel selbst in der Hand, wenn sie sie
nicht nutzen, dann dürfen sie sich auch nachher nicht beschweren, wenn auf Dauer nicht tragbare Belastungen auftreten.
“
Gott sei Dank”, dass meine 1. Botschaft schon angekommen ist. Ein Wunsch wurde schon erfüllt, weitere müssen folgen, am 27.3.2008 wurde das Transrapid- Vorhaben von der Bay. Staatsregierung beerdigt.
Die Geschichte mit dem Rauch und Qualm ist noch lange nicht vom Tisch, es kann leicht sein, dass in Bayern das Gesetz doch noch zu Gunsten der Raucher abgeändert werden muss, sozusagen als abgeänderte
Änderung. Der Raucherfall zeigte, dass die Wirkung nicht ausgeblieben ist,
die Politik ruderte 2009 gewaltig zurück.
Ich bin zwar Nichtraucher, aber das gesetzliche Verbot geht mir unbegründet zu weit. Das Argument um den Gesundheitsschutz der Menschen
ist nicht stichhaltig, denn sonst müßte auch das Autofahren abgeschafft werden, weil jährlich 4 - 5 Tausend Menschen ums Leben kommen, (und dabei sogar noch viele Unschuldige) und mehrere
Hunderttausend werden zusätzlich noch verletzt.
Der wirtschaftliche Schaden ist hier weit höher, als die der Raucherlungen.
Von Sportunfällen und vom Alkoholgenuss usw. usw. ganz zu schweigen.
Die frei gewordenen 1.8 Milliarden Euro können nun für die infrastrukturellen Maßnahmen in Bayern wirkungsvoll (??) eingesetzt werden, wobei dies wahrscheinlich auch nur lauter
Rauch und Qualm sein wird.
Die bayerischen Bürger haben bei der Landtagswahl 2008 in Bayern entschieden, dass man am Bürger vorbei, keine Politik
machen kann und darf, die Quittung von minus 17 Punkten liegt nun prompt auf der Hand, und es bestätigt, dass ich mit meinem Gedankengut nicht alleine bin,
es hätte aber auch noch viel schlimmer kommen können.
Vielleicht hat man in München nun verstanden! |
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Herbert Winkler Köfering Seite geändert am Donnerstag, 15. Juli 2010
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