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Südspange Köfering
Einschneidende Veränderungen für Köfering Stellungnahme von Ortsheimatpfleger Herbert Winkler Am 27.09.2009 haben die Bürger entschieden |
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Der Bürgerentscheid - die Entscheidung
Köfering den 27.09.2009 22.00 Uhr
Die Köferinger und Egglfinger Bürger haben abgestimmt, wo und wie sie am liebsten die Anbindung an
die neu geplante Südspange R30 hätten. Dabei stellte sich heraus, dass sich die Mehrzahl der Bürger für die vom Gemeinderat ausgearbeitete Lösung entschieden haben.
Für das Ratsbegehren wurden 658 Ja- Stimmen abgegeben
Für das Bürgerbeheren wurden 387 Ja- Stimmen abgegeben
Ein eindeutiges Ergebnis, das Bürgerbegehren wurde daher abgelehnt.
Als Ortsheimatpfleger bin ich natürlich sehr froh
darüber, dass das Ergebnis so eindeutig ausgefallen ist, weil mir sehr viel daran liegt, dass die Schulstraße und daher die Gebelkofener Straße nicht die Zubringerstraße zur R30 wird, weil sich dadurch diese
Trasse, die jetzt schon sehr viel Durchgangsverkehr hat, noch verstärken würde. Unseren Schulkindern muß die Sicherheit und das Leben mehr wert sein als eine bequeme Auffahrt für andere durchfahrende
Verkehrsteilnehmer. Die Anbindung des Neubaugebiets Köfering gelingt logischerweise besser mit der Egglfingerstraße und so soll sie auch verwirklicht werden. Der übrige Köferinger Bürger wird nach wie vor
und wie bisher auch die B15 benutzen und nicht durch das Baugebiet fahren, wenn er zu seiner Arbeitsstätte in die Nachbargemeinden Neutraubling, Obertraubling, Hartung oder nach Regensburg muß.
Nun
sind die Planer am Zug, wie sie am besten den Wunsch der Köferinger Bürger umsetzen, so dass trotz Niederlage des Bürgerbegehens eine vernünftige und friedliche Lösung und Anbindung entsteht , damit auch
Egglfing von der Verkehrsbelasung verschont wird und ein friedliches und normales Miteinander, trotz unterschiedlicher Meinung, wieder möglich wird.
Respekt den Bürgern, die sich beide
Varianten angesehen und entschieden haben und vor allem, die sich persönlich dafür eingesetzt haben, dass ein Bürgerentscheid überhaupt möglich wurde, die Abstimmung zeigt aber ganz deutlich, dass Demokratie funktioniert.
In diesem Sinne, eine gute Nachbarschaft und wieder ein gutes Miteinander.
Der Ortsheimatpfleger
Die Mittelbayerische Zeitung wird am 28.09.2009 ausführlich darüber berichten. |
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Zur Vorgeschichte
Zur Abstimmung Als Ortsheimatpfleger von Köfering ist es meine Pflicht, dass ich in die Diskussion einsteige, weil es nun nach der Vorplanung zu zwei
unterschiedlichen Meinungen gekommen ist, wie nun Köfering an die neue Umgehungsstraße, Südspange R30 angeschlossen werden soll.
Die Köferinger Gemeinderäte mit dem Bürgermeister vertreten die
Meinung, dass Köfering, speziell aber das große Neubaugebiet an der Weiherbreite I, II, und III. über die
Egglfingerstraße an die Südspange, sprich R30 einseitig angeschlossen werden soll. Eine Köferinger Interessengemeinschaft startete ein Bürgerbegehren, sie möchte, dass das Neubaugebiet über die
Gebelkofenerstraße angebunden wird.
Meine Meinung ist völlig unabhängig von den Interessen beider Parteien, meine Überlegungen berücksichtigen aber alle möglichen Möglichkeiten, für eine sinnvolle
Anbindung an die R30 und die ist eindeutig besser an der Egglfingerstraße, so wie es auch die Räte beschlossen haben.
Zunächst ist aber festzustellen, dass Köfering ein sehr großes Baugebiet für
die Zukunft ausgewiesen hat, welches erst in mehreren Bauabschnitten erschlossen wird. Da das Baugebiet aus Kostengründen nicht direkt an die Bundesstraße B15 angeschlossen werden darf,
bleibt nur eine Möglichkeit und zwar über die R30 an die B15 anzubinden. Hier bietet sich die Egglfingerstraße am besten an,
ohne dass jemenad der Bürger besonders benachteiligt wäre.
Die nachfolgende Erklärung und Grafik zeigt auf, warum und wieso.
PDF Datei les- und druckbar |
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Am 27.09.2009 soll nun durch einen Bürgerentscheid entschieden werden, wie sich die Mehrheit zu welcher
Lösung entscheidet. Maßgebend wird aber sein, wer die Bürger am besten mobilisieren und bewegen kann, dass am Tag der Bundestagswahl auch diese Entscheidung gefällt werden kann.
Jeder Bürger hat die
Möglichkeit die richtige Entscheidung zu treffen, darf sich aber dann nicht wundern, wenn er nicht oder falsch entscheidet, dass man dann nichts mehr rückgängig machen kann. Sicherlich
werden in den nächsten Tagen mehrere Flugblätter und Darstellungen auftauchen und zusätzliche Veranstaltungen durchgeführt werden, damit kein Bürger sagen kann, er hätte nichts gewußt, denn diese
Entscheidung ist von wirklicher Bedeutung,
für die weitere Entwicklung und Zukunft Köferings. Stand 23.08.2009Winkler
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Mein Eindruck nach der 1. Aufklärungsveranstaltung am
27. August 2009 von der CSU und der Bürgerliste Köfering.
Soviel ich
nun aus der lebhaften Diskussion vernehmen konnte, kam es wegen des Anschlusses zur Südspange nicht nur zu zwei verschiedenen Lagern, sondern gleich zu drei Interessen- und Meinungslagern.
Ursprünglich war ja die Anschlußplanung
anders gedacht, die vom Gemeinderat schon im Jahr 2008 beschlossen wurde. Ein ausführlicher Bericht stand auch im Köferinger Gemeindeblatt Ausgabe 07/2009.
Aufgrund der Bürgerinitiative und dessen
Bürgerbegehren
soll nun die Planung umgeworfen werden, sie möchte beide Gewerke tauschen, die Gebelkofenerstraße soll mit einer Kreuzung die Anbindung an die R30 bekommen, die Egglfingerstraße soll eine Brücke zur Überfahrt nach Egglfing ohne Anbindung an die R30 bekommen.
Daraufhin hat auch das Ratsbegehren
eine Änderung vorgenommen, die die Egglfingerstraße als einseitige Anbindung an die R30 vorsieht, eine Weiterführung nach Egglfing sollte dann aber nur noch durch eine Röhre für Fußgänger und
Radfahrer möglich werden.
Der motorisierte Verkehr nach Egglfing müßte über die Gebelkofenerstraße stattfinden, dadurch wäre Egglfing als Ortsteil von Köfering praktisch abgeschnitten.
Mit dieser Lösung sind aber auch einige Bürger, sowohl von Egglfing als auch von Köfering nicht einverstanden.
Des einen Freud, des anderen Leid! |
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Diese Grafik zeigt die Anbindung, die bis dato Gültigkeit hat, bis über eine andere Lösung entschieden wird. |
Da es keinen öffentlich zugänglich und verwendbaren Plan gibt,
habe ich selbst eine Fotografik erstellt.
Der Original Plan vom Landratsamt vom Juli 2009 mit der Anbindung wurde bereits vom Gemeinderat begutachtet und verabschiedet, er hat derzeit Gültigkeit
bis aus dem Bürgerbegehren oder Ratsbegehren eine neue Lösung hervorgeht.
An welche Punkte bei beiden Begehren nicht gedacht und auch nicht erwähnt wurde ist die Tatsache, dass womöglich vielen Bürgern die Abstimmung am A..... vorbeigeht,
weil sie nicht betroffen sind, trotz gleichzeitiger Bundestagswahl wäre es durchaus möglich, dass die Abstimmung die erforderliche Mehrheit verfehlt.
So hart wie es klingt, so abwegig ist es aber gar nicht.
Wenn nämlich kein
eindeutiges Ergebnis und dazu ist ein bestimmter Prozentsatz der Wahlbeteiligung eintritt, dann bleibt alles wie bisher bei der ersten Entscheidung, wie in meiner Skizze gezeichnet. Dadurch wäre aber den
Durchgangsverkehr trotz versetzter Kreuzung dem Verkehr durch Egglfing Tür und Tor geöffnet, um über Schleichwegen schneller nach Obertraubling / Neutraubling und Regensburg zu kommen.
Egal wie die Entscheidung ausgeht, ich könnte aus heimatpflegerischer Sicht mit der bisherigen Lösung oder
mit dem neuen Vorschlag vom Ratsbegehren leben, das Bürgerbegehren lehne ich auf alle Fälle ab.
Meine Begründung zur Ablehnung des Bürgerbegehrens:
Zum einen wegen einen unmöglichen Brückenwerk im Baugebiet, zum anderen, weil dann Egglfing dem Verkehr preisgegeben wäre und außerdem wäre
eine Anbindung an der Gebelkofenerstraße technisch wesentlich schwieriger, zudem wäre dann diese Straße eine Ausweichroute in alle Richtungen über die Schulstraße und das geht auf keinem Fall, schon wegen
unserer Kinder nicht.
Jeder Bürger erzeugt genügend Verkehr im laufe eines Tages,
aber vor der eigenen Türe will er ihn nicht haben.
Stand 28.08.2009 Winkler |
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Herbert Winkler Köfering Seite geändert am Donnerstag, 15. Juli 2010
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