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Auf dem Weg zur Hölle
Zwischen Köfering und der Hölle liegen gerade einmal 35 Straßenkilometer Fährt man über Wörth /Do in Richtung Falkenstein, dann kommt
man kurz vor Falkenstein nach Rettenbach. Von dort führt eine Straße nach links in die kleinen Ortsteile Grubmühle und Postfelden. Nach dem Stausee kann man an einem kleinen Parkplatz das Auto abstellen.
Auch von dem benachbarten Brennberg ist der Zugang deutlich gekennzeichnet, zumal kann man dort auch nicht nur Parken, sondern auch gut Essen. Ganz egal wo man herkommt, von verschiedenen Punkten ist der Zugang zur
Hölle gesichert, wie im wirklichen Leben auch. Das gesamte Gebiet ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen und besonders schützenswert. Rechter Hand liegt dann ein bergiges Waldgebiet das überwiegend als Mischwald
ausgewiesen ist. Es gibt zwei Möglichkeiten, entweder man geht den längeren Wanderweg im Uhrzeigersinn nach links, dann kommt man über einen Feldweg in das Höllbachtal, zunächst ist dies nichts
besonderes, ein Pfad führt durch den Wald eines noch recht ruhigen Baches entlang. Das Gelände ist sehr unterschiedlich, mal eben und mal bergig und im Untergrund sehr felsig und der kleine Höllbach bahnt sich
durch das Gelände seinen Weg. Hin und wieder tauchen kleine Waldlichtungen auf, die aber wieder im dicht verwurzelten Mischwald enden. Die Ausschilderung ist sehr gut, der kürzere Weg führt nach rechts in
den Wald und nach wenigen Minuten Wanderung trifft man auf den Höllbach, in dem immer mehr Steine im Bachbett liegen. Die rund und glatt geschliffenen Felsen werden immer größer. Und plötzlich steht man mitten in der Hölle
Meterhohe Felsformationen türmen sich entlang des
Wildbaches auf, im Bachbett selbst liegen wild durcheinander glatt geformte und vermooste überwiegend rund geschliffene Granitfelsen, durch die sich der laut rauschende und klare Wildbach quält. Bäume wachsen zwischen
den Felsen, die Wurzeln umklammern die feuchten Steine. Es ist schon ein beeindruckender Anblick wenn man zum ersten Mal die massigen Felsformationen erblickt. Die Natur hat in diesem Abschnitt ein kleines Naturwunder
angelegt, durch die Ausspülungen der Jahrhunderte wurden unzählige Felsen vom Wasser freigelegt, geformt und rund geschliffen und ermöglichen so einen kleinen Blick ins Erdinnere, in die Hölle.
Wenn man gutes und rutschfestes Schuhwerk trägt, dann kann man in diesem Naturwunder von Stein zu Stein durch die ganze Hölle springen. |