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Brennberg,
eine zeitgeschichtliche Fotodokumentation von Herbert Winkler Köfering |
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Brennberg Seit
vielen Jahren verfolge ich die Aktivitäten der Gemeinde Brennberg. Durch die geschichtliche Verflechtung der Grafen von Lerchenfeld auf Schloß Köfering und derer zu Brennberg ist es gerade für mich als
Ortsheimatpfleger von Köfering wichtig, was einst die engen Beziehungen der beiden Orte ausmachte. Die Lerchenfelder trennten sich in zwei Linien, wobei die eine auf Schloß Köfering und die andere auf Schloß
Brennberg ihren Sitz hatten. |
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1995 auf der Burg zu Brennberg, 900 Jahre Lerchenfeld |
Einst der Auer Turm, jetzt Ruine mit Aussichtsturm |
Kirche St. Rupert Brennberg und Bayerischer Wald |
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Nach alten Zeichnungen war Brennberg eine stattliche Burg die 1115 erstmals erwähnt wurde. Viele
adelige Besitzer wechselten in den Jahrhunderten den Besitz auf Oberbrennberg und Unterbrennberg. Unter ihnen die Geschlechter CUNO und WIRNTO II., Reimar II.- Ritter von Brennberg ein berühmter Minnesänger.
Von den Reimars gab es mehrere Generationen zwischen 1236 bis ca. 1326. Nachher folgten die Herrschaften von Auer ( Regensburger Patriziergeschlecht ), 1379 wurde Brennberg in Unter-und Oberbrennberg
geteilt, ihnen folgten dann die Nussberger, von Muracher, Stauff von Staufferberg, Freiherrn von Rainer. Im Jahre 1568 erwarb Kaspar von Lerchenfeld beide Burgen und verteilte sie an Andreas von Lerchenfeld
und an Georg David von Lerchenfeld. Im 30jährigen Krieg 1633 wurden beide Burgen von schwedischen Soldaten verwüstet.
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Ortsbild von Brennberg |
Burg Brennberg auf einer Bergkuppe |
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Nachdem die Linie der Lerchenfelder um 1799 ausstarb kam die Ober- und Unterburg an die von Gumpenberg
und an Baron Closen, 1832 erwarb der Regensburger Fürst von Thurn und Taxis die schwer beschädigte Burg. Bei einer Brandkatastrophe 1886 ging ganz Brennberg samt den zwei Schlössern in Flammen auf. In
den folgenden Jahren verfielen die Burgen mehr und mehr und ab 1935 ging die Ruine in den Besitz der Gemeinde Brennberg über. |
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Burgruine von Brennberg |
Ortsbild von Brennberg mit der Pfarrkirche |
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Ein berühmter Brennberger, Bundesminister Hermann Höcherl aus Brennberg. |
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Brennberg ist aber nicht nur im Landkreis Regensburg bekannt, Brennberg ist auch durch den berühmten
Sohn der Gemeinde weltweit bekannt geworden, nämlich durch den allseits bekannten und beliebten Hermann Höcherl der in den Jahren ( ab 1953 ) in der Regierung unter Konrad Adenauer Bundesminister
wurde, Höcherl wurde von pol. Kollegen auch gerne als Schlitzohr und Nobelmann bezeichnet. Höcherl verstarb 1989, 77jährig und wurde auf dem Heimatfriedhof in Brennberg beigesetzt. |
Die Bundesprominenz gab am 26.05.1989 den verstorbenen Minister bei einem Staatsakt und einem Requiem
im Regensburger Dom das letzte Geleit. |
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Bei der anschließenden Beerdigung am Nachmittag in Brennberg nahmen zahlreiche örtliche
und regionale Politiker, Vereine und Organisationen teil. Ein schier unendlich langer Trauerzug schlängelte sich durch das Bergdorf Brennberg und begleitete den beliebten Politiker auf den
letzten Weg zum Friedhof.
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Trauerzug von der Kirche zum Friedhof |
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Ein letzter Gruß |
Blumenmeer in Brennberg |
Letzter Gruß vom Bundespräsidenten |
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Die Brennberger verstehen es seit vielen Jahren die Feste zu feiern und zu organisieren, dabei wird das
ganze Umland eingebunden und ist dabei sehr Aktiv vertreten. Einige Festivitäten verfolgte ich fotografisch und habe Dokumentationen angelegt von denen Sie auf der folgenden Seite einige Fotos sehen können. |
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Fotoautor Herbert Winkler Seite geändert am Donnerstag, 15. Juli 2010
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Bilder aus der Heimat für die Heimat |
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