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Cham Seite 3
 Meine berufliche Laufbahn
Gerhard Winkler  Cham
Seite 4 von 5

                        Mein Beruflicher Werdegang:
Schon in meiner Lehrzeit wurde von meinen Vorgesetzten festgestellt, dass ich nicht der Typ
für monotone Arbeitsgänge bin und eine ausgeprägte Neigung zur Perfektion besitze.
Das mag wohl etwas mit meinem Sternzeichen  “WIDDER“  zu tun haben
?

      
01. Aug. 1960      Beginn meiner Lehrzeit als Betriebs- u. Maschinenschlosser im 
                                        Transformatorenwerk
SGB Burgweinting bei Regensburg    
                   01.08.63      Berufspraxis in Fertigung, Reparatur und Wartung
 
         01. Juli   1966      Antritt einer 1 ½ - jährigen Wehrpflichtzeit  bei der AusbKp 12/ 4 in
                                        Neunburg vorm Wald, anschließend:  Pz- Aufkl. Bat. 4 in Roding       
          bis   31.12.67      Fachausbildung:   Sprech- u. Tastfunker
                                        Schlagzeug  beim  aktiven  Bat.-
                                         Musikcorps  Ltg:  OSTFw  Gerd  Beutel.

            1968 - 1969       Fertigung von Transformatoren- Kerne
                                         Kernblechabteilung SGB Burgweinting                                       
            1970  - 1972      Konstruktions- u. Wartungstechniker im Kranbau       
            1973 -  1974      Planung u. Fertigung einer  Holzbearbeitungsanlage    
            1975  - 1978      Fertigung von Stahl-u. Metallbaukonstruktionen wie:
                                        Olympiadach, Brücken,  Fassaden, Tankstellen- Überdachungen,
                                         Hallengerüste, Reparatur-Service für  firmeneigene Maschinen,
                                       
Sicherheits-Beauftragter u. BR-Vorsitzender

             1978 - 1979      Kundendienst für Haushaltgeräte, Haus u. Hof  . . .                
             1979 - 1981      Service für Werkstatt-Technik:   Pneumatik, Regel- Schweiß- u.
                                        Lackiertechnik, Anlagenbau und kompl. Werkstatt- Ausstattung, wie:
                                        Hebebühnen, Schutzgas- Anlagen, Druckluft- Einheiten,
                                        Reifen-Auswuchtgeräte, Einbau von Sektional- Rolltore usw.
 
             1974 – 1981     Eigenständige Firma in der  “
Sicherheits-Branche“ Elektronik
             1981 – 2009     Hausmeister  in der Landw.- Schule u. im AfL  C h a m
                                        .
. .  ein Allroundjob bis zum wohl verdienten Ruhestand !

Besuch im Transformatorenwerk
in der Kernblechabteilung
Hausmeister
Funker Gerhard Soldat im Einsatz

                          Praktiker mit umfassenden Wissen

Ich hatte als absoluter Praktiker ein umfassendes Wissen, eine gute Grundausbildung als Facharbeiter u. die besten Vorraussetzungen für verantwortungsvolle u. eigenständige Ausführungen. Schwierige u. außergewöhnliche Perspektiven waren für mich kein Thema.

So ist es auch verständlich, dass ich oftmals für praktische Erfinderideen anerkennende Prämien erhalten habe. In der Lokalpresse waren kontinuierlich Beiträge über meine Hobbys oder alljährliche Aprilscherze zu lesen, wie: Die Vorstellung eines Mülltrenn-Containers, der Platz sparende Senkrechtparker-Pkw, der fahrbare Dachlawinen- Entferner usw. Gestärkt u. im Vertrauen zu meinen Berufserfahrungen, konnte ich auch die geographische Veränderung wagen, meine künftige Heimat in den Bayerischen Wald  zu verlegen.

Weil hier die Industrialisierung grundsätzlich erst später angekommen ist  (Grenzland –Bereich zum ehem. Eisernen Vorhang) sind viele strebsame Junge Leute in die Ballungszentren abgewandert, im Gegensatz zu meiner Entscheidung!

Meine optimistische Grundsatzdevise lautete: „Erst Denken, dann Arbeiten„

                   Gerhard Winkler (GeWi) als Organisationstalent:

v Ausrichtung von CB- Funkertreffen u. Fuchsjagden im Landkreis Cham
        Rufname (Skip):  
O z e a n
v Audio- od. Filmvorführungen in Ausstellungen, wie bei der alljährlichen Hobby- u.
        Bastelausstellung in der Stadthalle, Heimatbezogene zeitgeschichtliche
        Eigenproduktionen  bei  Firmen- od. Vereinsjubiläen uä.
v Durchführung praxisbezogener Vorträge und Fortbildungslehrgänge zu den Themen:
   ...  Tonband- Film- u. Videoschnitt
   ...  allgem. Nachvertonung
   ...  Mikrophon- u. Aufnahmetechnik
   ...  Filmgestaltung usw.
v Jury-Mitglied, Techniker u. Moderator bei  Vereinswettbewerben im Film- u. Fotoclub
        Falkenstein od. bei Großveranstaltungen im
BDFA  (Bund Deutscher Filmamateure) wo
        ich auch Regionalleiter
        für die Bereiche Oberpfalz  &  Niederbayern war.
v Mitwirkung bei einer Fotoausstellung im Sparkassen-Foyer Cham.  
       
Thema:    Der Bayerische Wald  u. der Böhmerwald
v 1. Eigene Fotoausstellung in der Galerie  P r o f i l  ab  15.Jan.1994  - 6 Wochen –
       
Thema:    Unsere Heimat im Jahreskreis
         - über 160 gerahmte Bilder wurden hier vorgestellt -
v Umfassende Fotoausstellung im einzigartigen  Präsentationsraum am Kirchplatz 3.
       
Thema:   „ Die  Kleine  Landesgartenschau  in Cham,  Natur am
                            Regenbogen “ Es wurden dabei über 6 000 Bilder aufgelegt, bzw. gezeigt  . . .
v Eine gemeinsame Gemälde- u. Fotoausstellung  ab  17. Juli 2007   -
        6 Wochen im Foyer der Sparkasse Cham, Further Straße 1 
        mit: 
Hobbymaler  M a x  Jglhaut  ( geb: 13. Dez. 1914 )
   ...  Er ist zu diesem Zeitpunkt fast erblindet u. wollte seine 27 Lebenswerke der Öffentlichkeit
        noch einmal zeigen, bevor Er sie seiner Heimatstadt als Geschenk überlassen hat. Die
        Exponatebeinhalten Motive aus den 30-er Jahren u. wurden in wunderschönen Rahmen
        präsentiert, die Er als Dekorateur selbst angefertigt hatte.
 

Groses Treffen der Tonamateure

Ring der Tonbandfreunde e.V.
Länder (DACH) - Treffen in Cham 2003

Drachenbesichtigung

Besichtigung des Festspieldrachen`s
in Furth i. Wald / Lkr. Cham

Gerhard mit Max Jglhaut

Malkünstler Max Iglhaut mit Gerhard Winkler

Ausstellung meiner Bilder

Gerhard inspiziert die eigene
Chopper- Schallplatte 1982

Medienautor Gerhard bei einer Videodokumentation

                              Über meine Medientechnik:

In den 60-er Jahren begann die Industrie allmählich mit der Produktion von Geräten in der Unterhaltungsbranche für den Hausgebrauch. Das Ziel war, ein vielseitiges Angebot auf den Markt zu bringen, das auch preislich für eine größere Käuferschicht interessant war.
Die Systempalette wurde immer umfangreicher u. die Verweildauer der Produktsequenzen verstrichen in immer schneller werdenden Zyklen.

Erinnern Sie sich noch an folgende Entwicklungsphasen:

 ¥    das Gramaphon, den Plattenspieler, die Musikbox
 ¥    das 1. Stereo-Rundfunkgerät, die kombinierte Musiktruhe
       ( wo die besten Voraussetzungen für die eigene Zusammenstellung der
        Lieblingsmusik auf  Tonband von der Schallplatte od. Radio möglich war)
        Damit konnten auch zunehmend erste Mikrofonaufnahmen mit Sprache erstellt
        werden.

 ¥    die Fotografie war schon längere Zeit etwas mehr verbreitet, so dass die
        ständige Entwicklung immer verbesserte Neuerungen hervor brachte. Damit
        wurde auch die  Qualität andauernd verbessert, bis schließlich zuverlässige Auto-
        Fokussierungen für den Gewöhnlichen Fotografen, den Mediengebrauch
        wesentlich erleichterten!

 ¥    DIA – Vorträge gehörten Jahrzehnte zur Tagesordnung,  weil ein Referent schnellen Zugriff
       hatte, die Bildqualität sehr gut war  u. der  Autor noch speziell auf sein Publikum
       eingehen konnte. Die synchronisierte DIA – Show mit Ton zählte zu den
       Raritäten, weil die Erstellung sehr aufwendig  u. eine zusätzliche Technik
       erforderlich war.

 ¥    das Laufbild  faszinierte schon immer die Betrachter. Mit dem 16 mm Film, im
        wesentlich  kleineren  Format  Normal 8 od. S/8  sind in vielen  Familien
       Amateure aktiviert worden?  Es dauerte allerdings sehr lange, bis eine
       vernünftige Vertonung  erfolgen  konnte. Magnet- u. Lichttonspuren ermöglichten
       erst die Synchronisation. Die Umstellung der Gerätschaften von  MONO  zu
       STEREO  sorgte für weitere Veränderungen im Maschinenpark  . . .

 ¥    völlig überraschend kam die staubgeschützte  Audio - CC (Compakt-Cassette) 1963 auf dem
        Markt. Der Umgang mit dem wesentlich  kleineren Tonträger war sehr bedienerfreundlich
        und unkompliziert.

  ¥    Das braune Magnetband wurde zunehmend auch für die elektronische
        Bildaufzeichnung genutzt:
VIDEO hieß das neue Zauberwort.

    v          BETA  u.  VIDEO  2000
    v          VHS  /   S – VHS   /   S – VHS /C    /   Hi 8  usw.

    Wer irgendwie etwas für spätere Zeiten dokumentieren wollte, wußte eigentlich nicht mehr,
    welches System nun das  R i c h t i g e   bzw.  S i n n v o l l s t e   ist.

 ¥     mit dem  CD  od.  DVD – Datenträger  begann ein völlig neues, revolutionäres
         Zeitalter. Der Start in die  DIGITAL - Technik veränderte die Medienwelt enorm. Mini-Disk,
         Speicherchips u. ähnliche Aufzeichnungsformen eroberten fortan die
         Verbraucher, so dass auch hier eine dauerhafte Anpassung nicht ausblieb?
         Gleichzeitig kam ein erfinderischer, erstaunlicher  H a n d y – Bereich  hinzu.
         Der Flachbildschirm erobert die Welt u. die  E D V  vernetzt unseren Planeten in
         immer schneller werdenden Tempo. Die allgemeine Kommunikationstechnik wird 
         laufend kleiner, umfangreicher u. präziser ! ? !

Somit wird die Angebotsvielfalt oftmals zum Alptraum, weil die Normenstrukturen langsam
wieder aufgehoben werden. Bewußt habe ich auf die Entwicklungsdaten verzichtet, weil sonst
der Informationsrahmen zu umfangreich erscheinen würde. Ich kann nur bemerken, dass ich persönlich in der Fotografie das manuelle Exponat bevorzuge. Schließlich hat man hier bereits gesicherte Erkenntnisse über die Haltbarkeit der Bilder u. Negative und eine DIGITALE  Bearbeitung ist allemal möglich.

Kurzum:

Weil ich nahezu mit allen Systemen u. Normen intensiv gearbeitet habe, benötige ich von jeder Betriebsart mehrere Geräte, um die Ansicht, den guten Ton oder das schöne Bild jederzeit wieder genießen zu können! Beispielsweise begannen meine Tonbandaufnahmen mit dem Spulendurchmesser von 8 cm vergrößerten sich dann auf  13- 18- u. 26 cm. Die Bandgeschwindigkeitsstruktur hatte ähnliche Veränderungen parat: 
                               2,4  /  9,5  /  19  u.  38 cm pro/sek

Dann mußte man auf die Spurlage achten:
                              Vollspur - Halbspur in  MONO  od.  STEREO
                              ¼ - Spur in  MONO  od.  STEREO

Derartige Veränderungen kann man heutzutage in der EDV-Geschichte beobachten, wobei festzustellen ist, dass die Wechselsequenzen in wesentlich kürzeren Abständen erfolgen? Etwa bis zum Jahr 2000 mußte ein Medieninteressent zur Fertigstellung eines Unikates bedeutend mehr Vorkenntnisse besitzen, als in der folgenden Zeitepoche, wo die integrierte DIGITAL – Automatik die meisten Grundeinstellungen von selbst übernimmt. Ein gewisser Zeitaufwand verbleibt immer, besonders bei der Archivierung.

Abschließend zu diesem Thema stelle ich mir rückblickend oftmals die Frage:
                                              
Wie habe ich das alleine nur so geschafft?

Mehrmals habe ich den Versuch gestartet, junge Leute für mein vielseitiges Hobby zu begeistern, doch die Einen fanden den Live-Einsatz zu stressig, die Anderen hatten keinen Bezug zu den Themen u. der Rest wollte nur mitmachen, wenn gerade anderweitig nichts los war?  Für Eigeninitiativen war der aufwendige Kostenfaktor oftmals vordergründig oder die Beschäftigung mit eigenen Interessen wichtiger.

Zudem muss sich jeder Multimedia-Autor bestimmte Grundkenntnisse in der Elektrotechnik aneignen, damit man bei außergewöhnlichen Störungen od. Problemen, gleich entsprechend reagieren  bzw. handeln kann. Außerdem ist die Pflege der Gerätschaften ein weiterer, wichtiger Punkt für den Aktionär, denn:  Die Aufzeichnungsgeräte müssen immer einsatzbereit gewartet werden. Bei Originaldokumentationen gibt es nämlich selten die Chance zur Sequenzwiederholung . . . Dann kommt noch das Raumvermögen hinzu, denn für die Geräte u. das Zubehör benötigt man grundsätzlich geeignete Platzverhältnisse  bzw. Lagerungsmöglichkeiten!
 

Musiker Gerhard Gerhard und Herbert Winkler

... bei einer Audio-Filmclip-Produktion

Gebrüder Gerhard und Herbert Winkler
1976 in Waldmünchen-Perlhütte

.......  es geht weiter mit Cham 4

 
      Seite geändert am Sonntag, 3. April 2011 

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