Der Grundstock meiner ehrenamtlichen Arbeit
Als ich 1985 von der Gemeinde Köfering zum Ortsheimatpfleger bestellt wurde, begann ich mit der 8seitigen Ortschronik von Köfering, die zum Bürgerfest 1982 von
meinen Vorgängern erstellt wurde.
Mein Interesse an der Heimatgeschichte und vor allem an der Heimatdokumentation regte sich schon in den 70iger Jahren, zunächst mit Tonaufzeichnungen und ab 1974 mit
der Fotografie. Geschichtliches, in Form von älteren Aktenmaterial, Urkunden oder Bilder gibt es über Köfering leider nicht. Umfangreiches Material wurde unter oder nach dem Krieg 1945 vernichtet
und der verbliebene Rest wurde bei der Gebietsreform 1972 unwiederbringlich entsorgt. In den folgenden Jahren begann ich unaufhaltsam mit der Bilddokumentation, hinzu kamen einige Bilder von Bürgern und
somit nahm die Geschichte ihren Lauf.
Einzigartiges Heimatarchiv Für mich war es zunächst wichtig, dass ich die Jetztzeit bildlich erfasse. Jahr für Jahr und Meter für Meter wuchs das Bildarchiv immer weiter, mein verfügbarer
Wohnraum wurde immer enger, weil das Material immer mehr Platz in Anspruch nahm.
Bürgermeister Klaus Schönborn und den Gemeinderäten ist es zu verdanken, dass trotz der schmalen Gemeindekasse,
für mich ein kleiner Archivraum im Gemeindezentrum zur Verfügung gestellt werden konnte. Mit dem Material von der Gemeinde und durch meine Eigenleistung konstruierte ich 2005 einen ca. 10 qm großen (
kleinen) Archivraum, der nun das angesammelte Archivmaterial aufnehmen kann. Fotos, Tonbeiträge, Diaserien und Berichte sowie Zeitungsberichte, Gemeinde Kurier, Pfarrblätter und das Köferinger Gemeindeblatt
haben nun im Heimatarchiv nun Platz gefunden.
Zug um Zug wurde zwischenzeitlich mein Material umgelagert, dabei gab und gibt es noch viel zu tun, weil ich das gesamte Material nach einem eigenen
Suchschlüssel, ähnlich eines Aktenschlüssels umordnen will. Dadurch wird es möglich, dass man mit einem Such- und Schlagwort in der Suchliste sofort die gewünschten Bilder oder Dokumente findet.
Die nachfolgenden Bilder geben nun einen kleinen Einblick in den Archivraum. Zunächst mußte ich den Raum austünchen, Regale bauen, dann der Beginn mit dem Umzug der ersten Bildakten in das
Heimatarchiv. Schon beim ersten Blick erkennt man, was aus den anfänglichen “8“ Seiten geworden ist. |