Geschichtlicher Hintergrund Die Landshuter Hochzeit erinnert an die Hochzeit des Herzogssohns Georg des Reichen mit der polnischen Königstochter Hedwig, die in Landshut gefeiert wurde und 1475
das christliche Abendland vereinte.
Zehntausende von Gästen besuchen das historische Ereignis, das alle vier Jahre aufgeführt wird. Die Zugfolge des fast unendlich scheinenden Hochzeitszuges umfasst
etwa 2000 Mitwirkende mit historischen Gewändern, Fahrzeugen und Werkzeugen, die durch die Landshuter Straßen ziehen. Unter ihnen befinden sich Stadtknechte, Stadtpfeifer, Bürgerpaare mit Kindern, Gesandte
der Reichsstädte Regensburg, Nürnberg, Ulm, Nördlingen, Dinkelsbühl, Augsburg, Donauwörth, Frankfurt und der herzoglichen Stadt Straubing, Fürsten, Markgrafen, Kurfürst von Brandenburg, Grafen und
Edelleute, Erzbischöfe, Bischöfe, Kaiser Friedrich III, Ordensleute, Bläsergruppen, Fahnenschwinger.
Die Eltern des Bräutigams, Herzog Ludwig der Reiche von Bayern - Landshut und die Herzogin Amalie,
Edeldamen, Falkner, Geharnischte, Landshuter Hofkapelle, Edelleute aus Polen, Hedwig- die Braut im goldenen Reisewagen. Herzog Georg der Bräutigam zu Pferd, Pagen usw.
Befindet man sich selbst in diesem Getümmel, dann glaubt man fast, als wäre man im gleichen Jahr der tatsächlichen Hochzeit anwesend, so echt läuft der Hochzeitszug ab. |