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Meine Biografie stellt eine Lebensgeschichte
über eine längere Zeit dar
50 Jahre
Wenn ich eine lange Zeitspanne meine, dann sind das von 70. Lebensjahren allein schon mindestens 50 Jahre, in denen ich mich zu
meinen vielseitigen und wechselhaften Berufen auch mit vielen Freizeitbeschäftigungen betätigt habe und immer noch aktiv ausführe.
Lebensverlauf Am 9. Oktober 1941 wurde ich als Drittes von fünf Kindern der
Schneidermeisterseheleute Anna und Georg Winkler in Deggendorf geboren. Die ersten zehn Jahre verbrachte ich in Deggendorf. 1951 verzog meine Familie nach Mintraching. Die Folgejahre
verbrachte ich als Schüler, später als Lehrling. Gleich nach meiner abgeschlossenen Lehre als Damen und Herrenfriseur 1957-1959 machte ich mich auf die Suche nach einem hübschen und
netten Mädchen, welches ich in Köfering fand.
Familie Ich habe mich schon sehr früh selbstständig gemacht und eine Familie gegründet. Mit Sieglinde Kanzelsberger gründete ich 1960/61 eine
Familie, aus der Ehe kam eine Tochter Klaudia hervor. Zusammen mit Schwiegersohn und drei Enkelkindern, Sabrina, Carmen und Dennis besteht der engste Familienkreis. Die Familie ist
mir sehr wichtig, vor allem meine Frau Sieglinde, weil sie all meine vielen Interessen toleriert, unterstützt und geduldig erträgt, über die ich mich oft selbst wundern muss. 50
Jahre bin ich nun auch mit meiner Frau zusammen, eine sehr lange, schöne und erfüllte Zeit.
Multimedia Schon seit meiner Jugendzeit interessierte ich mich für die technische Entwicklung im Bereich Multimedia, speziell
aber mit Bild, Ton, Funk und Hörfunk. Dieses technische Interesse liegt in der Familie, zwei jüngere Brüder sind ebenfalls diesem Multimediabereich verfallen, sie waren jahrelang
aktive Hobby Musiker, ich blieb aber immer nur Hörer und Tonjäger mit dem Tonband.
Meine berufliche Laufbahn Meine berufliche Laufbahn war gar nicht so rosig, denn als Friseurlehrling und später als Geselle
konnte man 1957/ 59 kein Geld verdienen, um eine junge Familie zu ernähren. Zunächst versuchte ich es auf dem Bau als Hilfsarbeiter, später in Fabriken in Neutraubling und Regensburg.
Mein Sprungbrett zu einem neuen Beruf war dann die Tätigkeit in einem technischen Regensburger Betrieb als Verkäufer. Nach drei Jahren wechselte ich in die KFZ Branche für Industrie
und Werkstättenbedarf als Lagerist, kam aber gleich in den Ein- und Verkauf. In der aufstrebenden Zeit der 70iger Jahre bekam ich die Aufgabe in dem Betrieb, eine EDV-Organisation
aufzubauen, obwohl ich diese Materie nicht gelernt habe.
Autodidakt Aufgrund meines Fachwissens und meiner Talente in der Organisation und Menschenführung übernahm ich 1972/ 73 als Operator einen IBM
Großrechner 3/6 und deren Betriebsorganisation von A - Z. Diese Zeitspanne dauerte 20 Jahre lang. Ein Firmenwechsel stand 1987 bei einer artverwandten Firma in Regensburg an, dort
dauerte meine Wirkungszeit mit dem Aufbau einer neuen Firma bis 1989, ebenfalls wieder überwiegend mit der Organisation und den Betriebsaufbau. Ab 1990 wechselte ich erneut
firmenbedingt meinen Arbeitsplatz.
Der Fotograf Im Jahre 1991 konnte ich mein fotografisches Hobby in mein neues Berufsbild einbringen. In einem Regensburger Großmarkt fand ich
eine Anstellung in der Foto- und Multimedia Abteilung als Fachverkäufer, dort konnte ich auch die Fotoabteilung als Substitut übernehmen. Diese erfüllende Beschäftigung und
konzentriert im Multimediabereich übte ich bis zu meinem altersbedingten Ruhestand 2003 aus.
Meine diversen Hobbys Meine vielen Hobbys ziehen sich wie ein roter Faden durch die ganzen Jahre meiner beruflichen und
familiären Zeit, mal mehr mal wieder weniger aktiv. Es begann 1957 mit einem Grundig Taschenradio, den mir mein Bruder Erwin schenkte. Später, 1961 kaufte ich mit dem ersten selbst
verdienten Geld den ersten stationären Rundfunkempfänger mit Plattenspieler (Eumig) und schließlich kam das erste Tonbandgerät 1965 von Grundig hinzu. Mit dem ersten Tonband
konnte ich eigene Tonaufnahmen machen. Des Weiteren interessierte mich Rundfunk und später das Fernsehen, hinzu kam die Kurzwelle und der CB- Funk, alles zusammen war dann Multimedia
die Brücke zur weiten Welt. 1960 begann ich mit der familiären Fotografie mit der Agfa Faltenbalgkamera, dann 1966 mit der Agfa Box. Erst 1974 verstärkte sich mein Interesse immer
mehr hin zur Fotografie, eine Spiegelreflexkamera von Minolta wurde auch für mich preislich erschwinglich. In den folgenden Jahren kam dann noch die CB- Funkzeit hinzu und
plötzlich wurde bei mir Multimedia geboren. Das Ganze wurde noch mit Dia- Projektoren ergänzt, so entstanden auch mehrere Tonbilder in Überblendtechnik, tonbandgesteuert. Sehr aktiv
war ich auch im Bereich des CB Funks im 27-MHz Bereich als CB Kuckuck.
EDV Zeitalter
Meine Schwerpunkte liegen besonders in der Dokumentation aus der Heimat für die Heimat. Da ich beruflich die meiste Zeit mit einem
IBM Großrechner zu tun hatte, die noch in die Anfangszeit der EDV überhaupt fiel, glaubte ich, dieser privaten Personal- Computerzeit zu entkommen. Dennoch, 1991 erwischte mich der
private Rechner mit Windows 3.11, sodass ich nicht nur beruflich, sondern auch privat mit dieser Materie zu tun bekam. Das digitale Zeitalter hat dann schon sehr bald bei mir
Einzug gehalten und hält unvermindert an.
Fotoautor und Fotografiker Der Schwerpunkt hat sich aber in der Fotografie und der Bild- und Schriftdokumentation noch wesentlich verstärkt. Zur analogen Fotografie bis
2002 gesellte sich ab 2003 die digitale Fotografie hinzu, deren Ausmaß hat sich bisweilen vervielfacht. Zu meinen weit gefächerten Aufnahmebereichen gehören Brauchtumsfeste,
Sehenswürdigkeiten, Landschaftsbilder und Tieraufnahmen im engeren Umkreis.
Verschiedene Vereinstätigkeiten Zu all den geschilderten Bereichen kommen auch noch verschiedene Tätigkeiten in Vereinen und
Organisationen hinzu. Seit 30 Jahren bin ich Mitglied der fotografischen Gesellschaft Regensburg, seit 35 Jahren bin ich bei der Hobby Organisation Ring der Ton- und Videofreunde
Landesverband Bayern. Seit 2000 bin ich der Sprecher der Köferinger Vereine, dabei wird das Maifest mit Maibaumaufstellen mit mittlerweile 9 Ortsvereinen ausgerichtet. Beim Obst
und Gartenbauverein beschäftige ich mich seit 5 Jahren ehrenamtlich als Jugendbetreuer mit der Kindergruppe, die Köferinger Lerchen.
Ortsheimatpfleger von Köfering Eine meiner wichtigsten Tätigkeiten ist seit 1985
meine ehrenamtliche Aufgabe als kommunaler Ortsheimatpfleger meines Wohnorts Köfering- Egglfing. Hier geht es um die Dokumentation der Ortsgeschichte in Bild, Schrift und Ton. Die
Errichtung eines Heimatarchivs mit den erstellten und gesammelten heimatbezogenen Werken steht dabei im Vordergrund. In der Zwischenzeit hat sich der kleine Archivraum schon recht gut
gefüllt mit all den Werken, die ich extra für den Ort Köfering und Egglfing in den vielen Jahren erstellt habe. Technik im Wandel der Zeit In den nahezu 50 Jahren meiner Hobbytätigkeit musste ich
alle technischen Neuerungen mitmachen, weil das eine Medium durch ein anderes abgelöst oder ergänzt wurde, wobei eigentlich noch alle Bereiche nutzbar sind, aber wie lange noch.
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