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Mintraching im Blickpunkt Ortsbild und Schwesternbesuch aus USA von Herbert Winkler Köfering |
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Hier erscheinen demnächst zeitgeschichtliche Bilder aus der Zeit um 1980
oder auch früher. Es dauert einige Zeit, bis ich die Bilder und Texte fertig gestellt habe. Schauen sie bitte wieder nach!
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Mintraching
Mintraching wird wie alle anderen ing-Orte schon sehr früh erwähnt, urkundlich wird der Ort erst 768 nachgewiesen, demzufolge feierte Mintraching 1968 sein 1200jähriges Jubiläum. Den
Urkunden und Schutzbriefen aus der Zeit um 1148 zufolge, gehörte Mintraching zum Kloster Niederalteich, wo auch Siffkofen und Mangolding erwähnt werden. Im Örtchen Lerchenfeld baute man eine
Kapelle um 1260 die zur Pfarrei Mintraching gehört und von Bischof Albertus Magnus geweiht wurde. Ursprünglich hatte Mintraching eine eigene Gerichtsbarkeit, möglicherweise auch ein Schloss, es
konnte aber bisher nicht eindeutig bestätigt werden. |
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Pfarrkirche |
Doppelturm |
Bekanntes Ortsbild |
Diese Ansicht von Mintraching bei Regensburg zeigt das klassische Ortsbild mit den zwei Kirchtürmen,
zum einen die Pfarrkirche St. Mauritius und die Kapelle St. Leonhard. Das Patronat der Pfarrkirche selbst erinnert an die Zugehörigkeit des Mauritiusklosters zu Niederalteich, der neuere Bau stammt aus dem 18. Jahrhundert
und hat eine klassizistische Einrichtung und Ausstattung. |
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Seitengemälde |
Hochaltar in der Pfarrkirche |
Deckengemälde |
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2 Schulhäuser - später Gemeindeverwaltung |
Neues Raiffeisenzentrum |
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Die beiden Gebäude wurden bis ca. 1980, als mehrklassiges Schulhaus und Lehrerwohnung sowie als
Gemeindeverwaltung genutzt. Nach einem Schulhausneubau hatten die Gebäude ausgedient, eines davon wurde abgerissen und durch einem Neubau der Raiffeisenbank ersetzt. Das hintere alte Schulhaus
wurde in Wohnungen umgebaut. |
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Kontakt in die USA |
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Besuch der Schwestern in der Pfarrkirche |
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Beitrag zur Heimatpflege MZ Südlicher Landkreis Donnerstag,10.Juli 2003
Ordensschwestern aus den USA auf Spurensuche in Mintraching Die Wurzeln reichen zurück in das Jahr 1852 /
Schwestern unterrichteten
MINTRACHING (Ist). Fast unbemerkt verlief dieser Tage ein Besuch von drei Schwestern vom Orden des Hl. Dominikus aus den USA in der Pfarrei. Die
Dominikanerinnen Suzanne Noffke, Jeanne Kimmler und Michelle Olley vom Kloster Racine, Wisconsin, sind dabei, eine umfangreiche Chronik des Ordens zu erstellen. Noffke und Kimmler
sind Namen. die deutsch klingen, und beide Schwestern sprechen auch sehr gut deutsch. Sie wussten, dass Schwestern des Ordens einmal in Mintraching gewirkt hatten, aber Näheres war
nicht bekannt. Und so half der Zufall: Beim Suchen im Internet waren die Ordensschwestern auf den Namen Mintraching gestoßen. |
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Herbert Winkler, Ortsheimatpfleger und Heimatfotograf aus Köfering hat 95 Seiten mit über 700 Bildern im Internet unter www.Fotoautor.de
und dabei auch etliche von seinem Heimatort Mintraching. Und so kam dann auch der Kontakt mit Schwester Suzanne Noffke per Email zustande. Winkler schickte vor einigen Monaten Bildmaterial an den Orden in Amerika. Kurz darauf erhielt er die Nachricht, dass drei Schwestern nach Europa reisen und einige Tage im
Kloster Hl. Kreuz in Regensburg bleiben.
Dabei wollten die Schwestern natürlich auch nach Mintraching, um Fotos und Material für die Chronik zu sammeln. Es waren sieben
Jahre, in denen Dominikanerinnen im Schulunterricht hier gewirkt hatten. 1852 hatte Pfarrer Walbrunn aus eigenen Mitteln und mit Spenden ein Mädchenschulhaus in Mintraching errichtet. Es ist das
Gebäude, in dem heute der Konvent der Mallersdorfer Schwestern untergebracht ist Dieses Schulhaus schenkte Pfarrer Walbrunn den Dominikanerinnen vom Hl. Kreuz Regensburg. Die Mädchenschule
wurde vom 13.7.1853 bis 1860 von den Schwestern geleitet, dann rief sie der Bischof wieder nach Regensburg.
Hl. Kreuz war ein sehr strenger Orden. Der Überlieferung nach soll von dem
Schulgebäude, in dem auch der Konvent der Schwestern war, ein geschlossener Holzgang zum Raum über der Sakristei geführt haben, in dem die Schwestern zum täglichen Kirchenbesuch kamen. Über der
Sakristeitür zum Altarraum war früher ein großes Fenster, durch das die Schwestern auf den Hochaltar sehen konnten. Dieses Fenster wurde 1954 bei der Kirchenrenovierung zugemauert und das
Bild der Geburt Christi aufgemalt. Die Schwestern dankten Herbert Winkler und Ludwig Schmid für die Unterstützung. Ludwig Schmid hatte geschichtliche Daten zusammengestellt.Ein 2-seitiger ausführlicher Bericht
im PDF Format mit Bildern,
hier PDF druckbar |
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Fotoautor Herbert Winkler Seite geändert am Sonntag, 31. Juli 2011
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