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Fukushima
Fukushima Katastrophe erklären
Atomkraftwerk (AKW) in Japan begreifbar machen
 deshalb Modell gebaut, um die Katastrophe zu begreifen
 Herbert Winkler Köfering


Nachdem mein Modell ihren Zweck erfüllt hat, möchte ich das Fukushima Modell abgeben. Am geeignetsten wäre es dort aufzustellen, wo mehrere Menschen vorbei gehen und einen Blick darauf werfen wollen,
denn ein Atomkraftwerk sieht man doch nicht alle Tage
und Fukushima schon gleich gar nicht.
Wer das Modell für eine Halle, Warteraum oder Vorhalle erwerben möchte,
sollte sich mit mir in Verbindung setzen.
Siehe MZ Zeitungsartikel vom 24.11.2011 PDF Datei
fotografwinkler@t-online.de
 

Mittelbayerische Zeitung 

Zeitungsartikel vom 20.05.2011

Die Mittelbayerische Zeitung Regensburg
brachte es auf dem Punkt.
Die Katastrophe begreifbar machen.
Mit dem Modell des havarierten Kraftwerks möchte ich vor allem die Jugend erreichen, damit sie sich ein besseres Bild machen können, was eigentlich passiert, wenn ein Atom-Reaktor außer Kontrolle gerät.

Solange nichts passiert, ist ja für die Menschen alles in Ordnung, aber wehe dem, wenn etwas aus den Fugen gerät, dann beginnt das große Gejammer,
warum und wieso und warum bei uns usw.

Nach rund 50 Jahren dieser Technik wird es höchste
Zeit eine andere Energietechnik anzustreben, vor allem aber eine, die nicht die Gesundheit der Menschen so
gefährdet, wie die der Atomkraftwerke.

Es gibt genügend andere Techniken, vor allem sollte
sie weiter gestreut werden, damit man problemlos und störungsfrei ausweichen kann und in keinem
Energie-Engpass gerät.

Eine Umstellung ist sicherlich ohne Störungen
machbar, man muss nur wollen.

Wenn man nun erfährt, dass plötzlich die Hälfte der Deutschen Atomkraftwerke sofort abgeschaltet werden können, dann fragt man sich schon, welche Märchen
uns vom Energiemangel erzählt wurden.

Zum Abschluss!    Meine Botschaft lautete!
Das Modell habe ich der Jugend gerne gezeigt und auch erklärt,
warum man die derzeit betriebene Technik der AKW`s mit den Siedewasser Reaktoren
unbedingt weltweit beenden muss, weil es zum jetzigen Zeitpunkt keine Sicherheit
und keine Endlösung für die abgebrannten Uranbrennstäbe gibt.

Es gibt so viele andere Möglichkeiten, die man nun endgültig und ausnahmslos zur Energiegewinnung nutzen muss und kann, nicht nur der Umwelt zuliebe,
sondern vor allem wegen der Menschen und Tiere.

Die Umstellung wird aber einige Jahre in Anspruch nehmen,
bis wir von dem Uran-Desaster befreit sind, denn, wenn dieses Teufelszeug
 außer Kontrolle gerät, dann richtet es mehr Schäden an, als es uns vorher gedient hat.

Schulen oder interessierte Gruppen aus dem Regensburger Raum
 können sich bei mir für einen ehrenamtlichen Vortrag melden.

Meine ehrenamtliche Vortragsreihe in 4. Schulen wurde bis zum Schuljahresende 2011
beendet, die über 300 Jugendlichen zeigten großes Interesse und Aufmerksamkeit
an den umfangreichen Erklärungen der Technik und Funktionsweise eines Atomkraftwerks,
die am Fukushima Modell von mir logisch erklärt wurden.

Das explodierte Atomkraftwerk in Fukushima, welches von mir als Modell nachgebaut
wurde, soll das Ende des Atomzeitalters - zumindest derzeit in Deutschland symbolisieren.

fotografwinkler@t-online.de

Aktionsbeginn 20.05.2011                                    Beendet  29.07.2011

Schicksal Fukushima
Die Atom Katastrophe Nummer 2
Das folgenschwere Schicksal vom japanischen Fukushima veranlasste mich gleich kurz nach dem Unglück vom 11. März 2011, ein Atomkraftwerk als Modell zu bauen,
in dem ich aufzeigen möchte, wie so ein Kraftwerk in Wirklichkeit funktioniert und von der Nähe aussehen könnte. Im Fernsehen und in den Zeitungen wurden zwar immer wieder Bilder gezeigt, wie aber so ein AKW wirklich aussieht, konnte man sich wirklich nicht vorstellen und begreifen, zumal die Japaner nicht alles zeigten und sagten.
Das veranlasste mich, ein möglichst anschauliches Modell zu bauen, welches ich gerne
vor allem der Jugend und den interessierten Personen zeigen möchte. Dadurch will ich die Menschen sensibilisieren und die Augen öffnen, dass  diese Uran-Atom-Technik
wirklich der falsche Weg ist, um die Energie der Zukunft zu gewinnen.
Außerdem ist noch in keinem Land der Erde die Endlagerung dieses
Teufelskrauts gesichert, die über tausend Jahre und mehr irgendwo im Erdinneren versteckt wird. So hinterlassen wir unseren Nachkommen ein tödliches Erbe,
dass sie uns nie verzeihen werden.

Von der Idee zum Modell
Zunächst entstand die Idee im Kopf, dann auf Papier und dann als Papiermodell, damit ich die Proportionen ermitteln konnte, denn einen Bauplan gibt es für ein solches Werk nicht in der Öffentlichkeit, also selber aufgrund der Bilder ausmessen und abschätzen.

Entwurfsmodell aus Pappe 

Entwurfsmodell aus Pappe

Materialvorbereitung 

Materialvorbereitung

Material und Bauweise
Dann begann ich mit der Materialsuche, Kupferdrähte, Aluminiumplatten, Kupferplatten, Edelstahlgitter, Blei, Messing, Plexiglas, Uran-Imitation (Kohlestäbe), Pertinax und 
Holz waren die Basismaterialien, die ich dann zuschnitt, aussägte, verschraubte und verlötete. Die Elektroinstallation der
ganzen Anlage wurde im Untergeschoss der Anlage montiert, wo auch die Turbinen, die Stromgeneratoren und die Kondensatoren platziert sind.
Im Hauptteil der vier Reaktoren befinden sich die Uranstäbe, die im Wasser stehen und das Wasser zum Dampfen bringen, was dann die Turbinen versorgt.
Zur bildlichen Verdeutlichung habe ich noch ein grafisches Schema erstellt,
auf dem man den Ablauf der einzelnen Schritte bis zum Strom verfolgen kann.
 

Schema des reaktors 

Schema des Siedewasserreaktors

 

Vorbereitungen mit Blei zur Abschirmung

Die Vorbereitungen waren abgeschlossen, nun konnte die handwerkliche Arbeit beginnen,
sägen, schneiden, löten, schrauben und weitere Einzelteile planen.
 

Gittertürme Planung und Bau 

Planung der Gittertürme

Baubeginn 

Baubeginn

Fertige Türme 

Die Kühltürme mit Rohrleitung

Räumlich bedingt, befand sich sechs Wochen lang meine Werkbank auf der Gartenmauer,
wo seit März bis Anfang Mai 2011 das Fukushima Modell gebaut wurde.

Werkbank - Gartenmauer 

Unterbau des AKW Modells

Elektronikbau für die  Steuerung 

Bau der Elektroanlage im Kraftwerk

Einblick in den Reaktor 

Einblick in den fast fertigen Reaktor

Reaktor ausser Kontrolle 

Reaktor ohne Wasser ausser Kontrolle

nach der Explossion 

Ein explodierter Reaktor mit Rohre

Reaktorbau und Brennstäbe -Uran- 

Reaktorbau mit Uran- Brennstäben

Dampf Turbinen und Kondensator  

Dampfturbinen und Kondensator

Atom - Reaktor und Schaltpult 

Reaktor mit frei gelegten Brennstäben

Rohbau der Anlage  50 x 70 cm 

Der Rohbau des AKW ist fast fertig

Detailaufnahmen 

Detailaufnahmen im Modell

Trotz des atomaren Unfalls in Tschernobyl vor 25 Jahren, hat der neunmal kluge Mensch nichts gelernt und schon gar nichts hinzugelernt, wie man mit der lebensgefährlichen Materie URAN und ATOM und deren Nebenwirkungen umgeht.

Reaktor 3 u. 4. und  Kontrollraum 

Reaktor 3. und 4. im Vordergrund der Kontrollraum mit Dampfturbinen

Reaktor 1. und 2 mit Maschinenraum 

Reaktor 1. und 2. im Vordergrund der Maschinenraum mit Turbinen, Kondensatoren und Generatoren

Wie ich mit diesem Modell verdeutlichen will, zeigt, wenn in einem Kraftwerk nur ein Reaktor explodiert, dann ist die Katastrophe eingetreten, denn man kommt wegen der massiven Strahlung nicht mehr an die Brennstäbe, man kann auch nichts mehr kühlen, weil alles und auch alle Leitungen defekt sind, eine Kühlung von außen ist völlig sinnlos,
weil die Radioaktivität trotzdem austritt.

Detailansicht mit Dach auf der Halle 

Detailansicht der Kontrollhalle mit Maschinen

Das fertige AKW Modell -und  Beschriftung 

Fertigstellung des Modell- Atomkraftwerks

Nach sechs Wochen Arbeit
Nach sechswöchiger Arbeit konnte ich in etwa 200 Arbeitsstunden dieses Modell bauen,
in dem alles enthalten ist, wie in einem echten Atomkraftwerk, eben nur als Attrappen, dabei gibt es auch Explosionen mit Lichteffekten und die Reaktoren rauchen genauso wie echt. Zudem wird über einen Lautsprecher die Geschichte der Katastrophe in einem
4 Minuten Audiobeitrag abgespielt.

Atomkraftwerk Modell Fukushima u. Herbert Winkler 

Das ferige Modell des AKW Fukushima

Das Modell
“Fukushima”
Der Hintergrund des Models wurde mit dem Schemabild, dem geschriebenen Audiobeitrag und meinen Anliegen bestückt.
 
Mit drei Schaltern kann die
Elektronik eingeschaltet werden,
die auch mit einem Bewegungsmelder funktioniert.
Die Elektrik wird mit Batterien betrieben, Stromausfall macht dem Modell nichts aus.

Danke für Ihr Interesse!

Die Katastrophe verständlich erklären
lautete mein ehrenamtlicher Beitrag zum Atom-Supergau in Fukushima.
Seit Veröffentlichung meines Artikels mit dem Fukushima Modell, habe ich schon mehrere
Schulklassen der Umgebung von Regensburg besucht und den Jugendlichen das System der
Atom- Reaktoren am Modell erklärt.
Unter anderem wurden auch die Elemente und Werkstoffe einbezogen und erklärt, zudem die Ordnungszahlen mit Anzahl der Elektronen, Protonen und Neutronen, die Brennstäbe mit Uranoxid und den Isotopen U238 und U235, die Steuerstäbe, Zirkonium, Cadmium usw., und wie die Kettenreaktion entsteht, die die Siedewasserreaktoren antreiben.
Dazu habe ich auch zahlreiche Hilfsmittel zum Anfassen gezeigt, wie:
Stromgenerator, Kondensator zur Rückgewinnung von überschüssigem Dampf zu Wasser,
Brennstab- Muster, Steuerstab- Muster , Transformator, und vielerlei Elemente,
wie Blei, Silizium, Kupfer, Zinn, Wolfram, Messing, Aluminium, Silber und Gold usw. 
Nach Abschluss meiner noch laufenden Vortragsreihe werde ich einen
Abschlussbericht veröffentlichen.
Stand  17.07.2011

Fotoautor Herbert Winkler
                         Seite geändert am Freitag, 23. März 2012