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Zeitungsartikel vom 20.05.2011 |
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Die Mittelbayerische Zeitung Regensburg brachte es auf dem Punkt. Die Katastrophe begreifbar machen. Mit dem Modell des
havarierten Kraftwerks möchte ich vor allem die Jugend erreichen, damit sie sich ein besseres Bild machen können, was eigentlich passiert, wenn ein Atom-Reaktor außer
Kontrolle gerät.
Solange nichts passiert, ist ja für die Menschen alles in Ordnung, aber wehe dem, wenn etwas aus den Fugen gerät, dann beginnt das große Gejammer,
warum und wieso und warum bei uns usw.
Nach rund 50 Jahren dieser Technik wird es höchste Zeit eine andere Energietechnik anzustreben, vor allem aber eine,
die nicht die Gesundheit der Menschen so gefährdet, wie die der Atomkraftwerke.
Es gibt genügend andere Techniken, vor allem sollte sie weiter gestreut
werden, damit man problemlos und störungsfrei ausweichen kann und in keinem Energie-Engpass gerät.
Eine Umstellung ist sicherlich ohne Störungen
machbar, man muss nur wollen.
Wenn man nun erfährt, dass plötzlich die Hälfte der Deutschen
Atomkraftwerke sofort abgeschaltet werden können, dann fragt man sich schon, welche Märchen uns vom Energiemangel erzählt wurden. |
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Zum Abschluss! Meine Botschaft lautete! Das Modell habe ich der Jugend gerne gezeigt und auch erklärt,
warum man die derzeit betriebene Technik der AKW`s mit den Siedewasser Reaktoren unbedingt weltweit beenden muss, weil es zum jetzigen Zeitpunkt keine Sicherheit
und keine Endlösung für die abgebrannten Uranbrennstäbe gibt. Es gibt so viele andere Möglichkeiten, die man nun endgültig und ausnahmslos zur Energiegewinnung nutzen muss und kann, nicht nur
der Umwelt zuliebe, sondern vor allem wegen der Menschen und Tiere.
Die Umstellung wird aber einige Jahre in Anspruch nehmen,
bis wir von dem Uran-Desaster befreit sind, denn, wenn dieses Teufelszeug außer Kontrolle gerät, dann richtet es mehr Schäden an, als es uns vorher gedient hat.
Schulen oder interessierte Gruppen aus dem Regensburger Raum können sich bei mir für einen ehrenamtlichen Vortrag melden.
Meine ehrenamtliche Vortragsreihe in 4. Schulen wurde bis zum Schuljahresende 2011 beendet, die über 300 Jugendlichen zeigten großes Interesse und Aufmerksamkeit
an den umfangreichen Erklärungen der Technik und Funktionsweise eines Atomkraftwerks, die am Fukushima Modell von mir logisch erklärt wurden.
Das explodierte Atomkraftwerk in Fukushima, welches von mir als Modell nachgebaut wurde, soll das Ende des Atomzeitalters - zumindest derzeit in Deutschland symbolisieren.
fotografwinkler@t-online.de
Aktionsbeginn 20.05.2011 Beendet 29.07.2011
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Schicksal Fukushima Die Atom Katastrophe Nummer 2
Das folgenschwere Schicksal vom japanischen Fukushima
veranlasste mich gleich kurz nach dem Unglück vom 11. März 2011, ein Atomkraftwerk als Modell zu bauen, in dem ich aufzeigen möchte, wie so ein Kraftwerk in Wirklichkeit
funktioniert und von der Nähe aussehen könnte. Im Fernsehen und in den Zeitungen wurden zwar immer wieder Bilder gezeigt, wie aber so ein AKW wirklich aussieht, konnte man sich
wirklich nicht vorstellen und begreifen, zumal die Japaner nicht alles zeigten und sagten. Das veranlasste mich, ein möglichst anschauliches Modell zu bauen, welches ich gerne
vor allem der Jugend und den interessierten Personen zeigen möchte. Dadurch will ich die Menschen sensibilisieren und die Augen öffnen, dass diese Uran-Atom-Technik
wirklich der falsche Weg ist, um die Energie der Zukunft zu gewinnen. Außerdem ist noch in keinem Land der Erde die Endlagerung dieses Teufelskrauts gesichert, die über tausend
Jahre und mehr irgendwo im Erdinneren versteckt wird. So hinterlassen wir unseren Nachkommen ein tödliches Erbe, dass sie uns nie verzeihen werden. |
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Von der Idee zum Modell Zunächst entstand die Idee im Kopf, dann auf Papier und dann als Papiermodell, damit ich die Proportionen ermitteln konnte, denn einen
Bauplan gibt es für ein solches Werk nicht in der Öffentlichkeit, also selber aufgrund der Bilder ausmessen und abschätzen. |
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Entwurfsmodell aus Pappe |
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Materialvorbereitung |
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Material und Bauweise Dann begann ich mit der Materialsuche, Kupferdrähte, Aluminiumplatten, Kupferplatten, Edelstahlgitter, Blei, Messing, Plexiglas,
Uran-Imitation (Kohlestäbe), Pertinax und Holz waren die Basismaterialien, die ich dann zuschnitt, aussägte, verschraubte und verlötete. Die Elektroinstallation der
ganzen Anlage wurde im Untergeschoss der Anlage montiert, wo auch die Turbinen, die Stromgeneratoren und die Kondensatoren platziert sind. Im Hauptteil der vier Reaktoren befinden
sich die Uranstäbe, die im Wasser stehen und das Wasser zum Dampfen bringen, was dann die Turbinen versorgt.
Zur bildlichen Verdeutlichung habe ich noch ein grafisches Schema erstellt, auf dem man den Ablauf der einzelnen Schritte bis zum Strom verfolgen kann. |
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Schema des Siedewasserreaktors |
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Vorbereitungen mit Blei zur Abschirmung |
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Die Vorbereitungen waren abgeschlossen, nun konnte die handwerkliche Arbeit beginnen,
sägen, schneiden, löten, schrauben und weitere Einzelteile planen. |
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Planung der Gittertürme |
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Baubeginn |
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Die Kühltürme mit Rohrleitung |
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Räumlich bedingt, befand sich sechs Wochen lang meine Werkbank auf der Gartenmauer,
wo seit März bis Anfang Mai 2011 das Fukushima Modell gebaut wurde. |
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Unterbau des AKW Modells |
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Bau der Elektroanlage im Kraftwerk |
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Einblick in den fast fertigen Reaktor |
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Reaktor ohne Wasser ausser Kontrolle |
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Ein explodierter Reaktor mit Rohre |
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Reaktorbau mit Uran- Brennstäben |
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Dampfturbinen und Kondensator |
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Reaktor mit frei gelegten Brennstäben |
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Der Rohbau des AKW ist fast fertig |
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Detailaufnahmen im Modell |
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Trotz des atomaren Unfalls in Tschernobyl vor 25 Jahren, hat der neunmal kluge
Mensch nichts gelernt und schon gar nichts hinzugelernt, wie man mit der lebensgefährlichen Materie URAN und ATOM und deren Nebenwirkungen umgeht. |
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Reaktor 3. und 4. im Vordergrund der Kontrollraum mit Dampfturbinen |
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Reaktor 1. und 2. im Vordergrund der Maschinenraum mit Turbinen,
Kondensatoren und Generatoren |
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Wie ich mit diesem Modell verdeutlichen will, zeigt, wenn in einem Kraftwerk nur ein
Reaktor explodiert, dann ist die Katastrophe eingetreten, denn man kommt wegen der massiven Strahlung nicht mehr an die Brennstäbe, man kann auch nichts mehr kühlen, weil alles und
auch alle Leitungen defekt sind, eine Kühlung von außen ist völlig sinnlos, weil die Radioaktivität trotzdem austritt. |
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Detailansicht der Kontrollhalle mit Maschinen |
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Fertigstellung des Modell- Atomkraftwerks |
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Nach sechs Wochen Arbeit Nach sechswöchiger Arbeit konnte ich in etwa 200 Arbeitsstunden dieses Modell bauen, in dem alles enthalten ist, wie in einem echten
Atomkraftwerk, eben nur als Attrappen, dabei gibt es auch Explosionen mit Lichteffekten und die Reaktoren rauchen genauso wie echt. Zudem wird über einen Lautsprecher die Geschichte
der Katastrophe in einem 4 Minuten Audiobeitrag abgespielt. |
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Das ferige Modell des AKW Fukushima |
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Das Modell “Fukushima” Der Hintergrund des Models wurde mit dem Schemabild, dem geschriebenen Audiobeitrag und meinen Anliegen bestückt.
Mit drei Schaltern kann die Elektronik eingeschaltet werden, die auch mit einem Bewegungsmelder funktioniert. Die Elektrik wird mit Batterien betrieben,
Stromausfall macht dem Modell nichts aus.
Danke für Ihr Interesse! |
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Die Katastrophe verständlich erklären
lautete mein ehrenamtlicher Beitrag zum Atom-Supergau in Fukushima.
Seit Veröffentlichung meines Artikels mit dem Fukushima Modell, habe ich schon mehrere Schulklassen der Umgebung von Regensburg besucht und den Jugendlichen das System der
Atom- Reaktoren am Modell erklärt. Unter anderem wurden auch die Elemente und Werkstoffe einbezogen und erklärt, zudem die Ordnungszahlen mit Anzahl der Elektronen, Protonen und
Neutronen, die Brennstäbe mit Uranoxid und den Isotopen U238 und U235, die Steuerstäbe, Zirkonium, Cadmium usw., und wie die Kettenreaktion entsteht, die die Siedewasserreaktoren
antreiben. Dazu habe ich auch zahlreiche Hilfsmittel zum Anfassen gezeigt, wie: Stromgenerator, Kondensator zur Rückgewinnung von überschüssigem Dampf zu Wasser, Brennstab- Muster, Steuerstab- Muster
, Transformator, und vielerlei Elemente, wie Blei, Silizium, Kupfer, Zinn, Wolfram, Messing, Aluminium, Silber und Gold usw.
Nach Abschluss meiner noch laufenden Vortragsreihe werde ich einen Abschlussbericht veröffentlichen. Stand 17.07.2011 |
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Fotoautor Herbert Winkler
Seite geändert am
Freitag, 23. März 2012
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