Home - Fotoautor 

        Navigation

Impressum

Meine Biographie

Fotografie

Multimedia

Berichte - Briefe

Urheberrecht

       Nachbarorte

Alteglofsheim

Brennberg

Donaustauf   Walhalla

Mintraching

Scheuer

Thalmassing

Weitere Orte

Landkreis Regensburg

Denkmäler- Umgebung

        Gastseiten

Cham /
Gerhard Winkler

Porzellan

            Städte

Kelheim Befreiungshalle

Landshut Hochzeit

Neutraubling u. Guggi

Regensburg

Wörth - Wiesent Schloss

       Tiere - Natur

Tierbilder- Wildenten

Mauersegler,Schwalben

Bäume, Natur usw.

Universum

     Besonderheiten

Altötting Wallfahrt

Papst Benedikt XVI

Märtyrer Br. Paschalis

Dekanat Alteglofsheim

   Ortsheimatpflege
           Köfering

Ortsheimatpfleger

Köfering Schloss

Köfering Gemeinde

Köfering Infrastruktur

Köfering Vereine

Köfering Geschichte

Ortsteil Egglfing

Herbert Winkler Wappen-zur Biographie 

 Winkler

Herbert Winkler Fotograf 

Herbert Winkler Fotograf

Herbert Winkler Fotografie Logo 

Mein Logo

Herbert Winkler Multimedia 

Winkler Multimedia

Herbert Winkler Archivarbeit 

Heimatarchiv

Herbert Winkler Audio-Diaarchiv 

Winkler Archiv

Hebert Winkler Foto Walhalla im Herbst 

Walhalla -Winkler

Herbert Winklöer Tierfotografie 

Tierfotografie

Herbert Winkler Naturfotografie 

Naturfotografie

Umwelt Hobby Labor - Analyse der Wasserqualität
 Wasseranalyse mit handelsüblichen Messgeräten
von Herbert Winkler
- Botschafter der Heimat -

Wasser- Analyse und Qualitätsmessung ab 29.01.2011
Aus aktuellem Anlass beschäftige ich mich neuerdings unter anderem mit der Analyse der
Wasserqualität in Quellen, Bächen, Weihern und Tümpeln in Köfering und meiner unmittelbaren Umgebung.

Die Umwelt, sowohl die Luft als auch das Wasser, zwei der wichtigsten Elemente überhaupt
leiden immer mehr an der allgemeinen Verschmutzung der Umwelt, egal durch wem.

Im 21. Jahrhundert, im Schicksalsjahrhundert der Menschheit sollte aber diese schwerwiegende
Untugend längst der Vergangenheit angehören, aber weit gefehlt, immer wieder, immer öfter und überall
findet man Dinge in unserer Nahrungsmittelkette, die nicht nur die Menschen,
sondern auch den Tieren und der Natur erheblich zu schaffen machen.

Ausschlaggebend waren die Wildenten 

Wildenten an der Pfatter vom 29.01.2011

Meine Messinstrumente 

Meine Messgeräte - Beginn 29.01.2011

Schuld waren die Wildenten
Schuld an meiner neuen ergänzenden Forscher-Tätigkeit sind die Wildtiere in meiner Heimatgemeinde,
wie an einer anderen Stelle schon ausführlich berichtet, siehe
Wildenten-Stockenten, liegen mir die Wildenten-Stockenten sehr am Herzen.  Doch dann passierte plötzlich Mitte Januar 2011 etwas, was mir zu Denken gab, plötzlich begann die Schneeschmelze und der ansonsten unscheinbare 30 km lange Bach, die Pfatter trat über die Ufer und überschwemmte einen großen Landstrich entlang der Pfatter, beginnend ab Dünzling über Thalmassing, Köfering bis zur Bachmündung beim Ort Pfatter, wo sie dann in die
Donau mündet. Zwei Tage vor der Schneeschmelze waren die Wildenten schon sehr aufgeregt,
und plötzlich trat das Wasser über die Ufer und die Wildenten verschwanden von ihren
lange Angestammten Platz, das Futter von mir interessierte sie überhaupt nicht mehr.

Die Enten zogen sich auf die andere höher liegende Uferseite und Schlosswiese zurück.
Nun begann ich zu überlegen was ist passiert, warum haben sich die Enten von der Pfatter zurückgezogen.
Dafür gibt es eigentlich nur zwei Erklärungen, zum einen brauchen die Wildenten seichtes
Wasser zum Gründeln auf Grund und an der Bach- Böschung. Da nun das Wasser um nahezu zwei Meter angestiegen ist, war dieses nicht mehr gegeben.
Als weiterer ergänzender Grund könnte auch noch angenommen werden, weil sich durch das Hochwasser
die Wasserqualität erheblich verschlechtert hat. Durch die Überflutung der Felder und Wiesen kam
tonnenweise Zwiebel und Zwiebelabfälle und anderes Zeug in der Pfatter daher geschwommen.

Der Zwiebel kam von Thalmassing, der direkt im Überschwemmungsgebiet gleich neben der Pfatter
entsorgt wurde, daraus entstand durch die Überflutung eine Zwiebelschwemme - und Brühe.
 
Meine Vermutung geht nun dahin, dass durch die veränderte Situation des Hochwassers und des Ufers und
 womöglich die Zwiebelbrühe durch den Geruch und Geschmack des Wassers die Wildenten vertrieben hat, denn Wildenten, oder überhaupt Wasservögel brauchen unbedingt sauberes neutrales Wasser zum Leben, denn sie sieben mit dem Schnabel regelrecht das Wasser durch und fischen so Fressbares aus dem Wasser.

 Andererseits schlucken sie viel Wasser, um ihr Futter aufquellen und verdauen zu können. Wenn nun das Wasser durch irgendetwas verunreinigt ist, dann könnte es sein, dass sie lieber auf Futter verzichten,
 bis wieder eine Normalität der Wasserqualität einkehrt. Es macht ihnen überhaupt nichts aus, denn sie können auch tagelang ohne Futter überleben, das sieht man vor allem, wenn im Winter die Weiher der Umgebung zugefroren sind und kein Futter von den Menschen bekommen.

Als sich das Hochwasser wieder zurückgezogen hat und das Ufer wieder sichtbar wurde und der Zwiebel im Wasser verschwand, kamen auch die Wildenten wieder an die Pfatter zurück und holten sich von mir wieder ihr Futter in Form von Maiskörnern und Brot ab. Es ist schon etwas Besonderes, wenn rund 50 wilde Wildenten - Stockenten auf mein Rufen an Land kommen und ihr Futter abholen..

Dieses Ereignis war eigentlich der Hauptgrund, warum ich mich mit dem Wasser in Zukunft näher befassen werde. Ich werde daher von Zeit zu Zeit verschiedene Quellen, Brunnen, Bäche, Weiher und Wasserstellen mit den vorhandenen handelsüblichen Messinstrumenten messen und in die Tabelle eintragen.

Schon bei den ersten Versuchen stellte sich heraus, dass sich durch das Hochwasser die Wasserwerte erheblich in den Werten verändert haben, z.B. der Salzgehalt, die Leitfähigkeit und der pH Wert,
allein aus den drei Werten kann man schon die Veränderungen feststellen,
so sank allein schon der durchschnittliche pH Wert von
Normal pH 7,75 auf 5,89 pH ab. Da durch die Überschwemmung auch noch andere Unreinheiten
in das Wasser gekommen sein könnten ist leicht erklärlich, dass es negative Veränderungen geben hat,
dadurch wird meine Befürchtung nur noch bestätigt.
 
Jetzt ist aber die Pfatter nur ein kleiner Bach, dann stellt man sich vor, wie es dann um die großen
Flüsse bestellt ist und erst dort, wo Wasser in das Grundwasser versickert und dort
 wo der ganze Dreck in die Ozeane kommt.
Es folgen nun die ersten Messergebnisse:
Die Liste wird laufend ergänzt und mit Mehrfachmessungen kontrolliert,
neue der gleichen Projekte werden als Gegenüberstellungen aktualisiert!
Jede Messung wird von mir mindestens drei bis fünfmal durchgeführt,
um Fehlmessungen oder Fehlanzeigen auszuschließen.

Projekt der Messung

Probe-
Datum

ppm S Salzgehalt
0 bis  99,9 ppm
100 -999 ppm
1,00-9,99 ppt

   ppm TDS
0 bis 99,9
1,00 -9,99 ppt

    mg L TDS
100 bis 999 m g L
1,00 bis 9,99 ppt

  µS Leitfähigkeit
0 bis 119,9 µS /cm
200 -1999  µS / cm
2,00 -19,9  mS/ cm

   pH Wert
0,00 bis 14,00

Temperatur
bei der
Messung

Wasserleitung
Köfering

30.01.2011
1.02.2011

320
305

455
432

459
432

661
632

7,06
7,12

19,9
25,2

Pfatter Wasser bei
Entenplatz

29.01.2011

416

585

585

839

7,92

15,6

Pfatter Allgemein
Köfering  Probe 4

30.11.2011

382

550

548

783

7,75

20,9

Augraben (Polengraben) Köfering Probe 1

30.01.2011

399

572

572

806

7,75

22.0

Quelle (Aumühle)
Köfering  Probe 2

30.01.2011

390

553

555

802

7,63

19,3

Wolkeringer
Mühlbach bei Köfering Probe 3

30.11.2011

403

566

566

812

7,77

19,8

Auweiher
Köfering Probe 5

30.01.2011

378

534

535

767

6,91

19,9

Quelle beim Auweiher
Köfering Probe 6

30.01.2011

320

453

457

662

6,52

22,1

               

Neuschnee vom
27.01.2011

29.01.2011

48,7

68,2

68,2

97,8

6,78

17,3

Abgekochtes Leitungs-
Wasser

29.01.2011

194

273

273

391

8,09

18,3

Zwiebelwasser
 1 Stunde in Leitungswasser
über Nacht

29.01.2011

1.02.2011

484

363

695

513

695

518

955

744

6,93

5,89

14,9

15,00

               

Alle Werte sind ohne Gewähr!
Meine Überprüfung ist nicht amtlich und entspricht auch nicht dem Deutschen Einheitsverfahren (DEV)
Die angegeben Werte stammen von handelsüblichen digitalen Messinstrumenten.

                       Einige Anmerkungen zu den jeweiligen Messwerten:
Innerhalb einiger Tage habe ich schon eine ganze Reihe Messungen durchgeführt, dabei musste ich aber auch feststellen, dass bei 3 - 5 wiederholenden Messungen innerhalb der gleichen Probe immer wieder geringe Abweichungen entstehen, vermutlich sind die auf die Mess- Temperatur zurück zu führen, die eigentlich automatisch einbezogen werden, oder auch nicht. Die Abweichung ist aber nicht von Bedeutung.

Leitwert, µS Siemens Leitfähigkeit: Mit dem Leitwert wird ausgedrückt, wie elektrisch leitfähig die jeweilige Flüssigkeit ist, der Leitwert wird in µS/ cm (Micro. Siemens pro Zentimeter) angegeben. Je niedriger der Leitwert, desto reiner ist z. B. Wasser, sagt aber nicht aus, ob es genießbar ist. Über einen automatischen Temperaturausgleich konnte ich nichts finden.  Der Leitwert ist der Kehrwert des elektrischen Widerstandes (=I / R). Je geringer nun der Widerstandswert eines Wassers ist, um so mehr leitfähige Substanzen, (z. B. Blei oder Kupfer, Nitrate oder Nitrite oder auch andere Substanzen) verunreinigen die Qualität des Wassers.

Beim
pH Wert wird es schon interessant, Gott und die Welt spricht vom sauren Regen, hier kann man eindeutig nachweisen, dass der Regen tatsächlich sauer ist, wenn er wesentlich unter der pH Normalmarke von 7.0 liegt.

Die Messskala für den pH Wert lautet:

Von 1, 2, 3, 4, 5, 6, gilt als sauer-
7 als normal oder Neutral
und 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14 als alkalisch

Zum Vergleich:
Zitronensaft                   2,3 pH
Sauermilch                    4,4 pH
Regenwasser       5,5 - 5,8 pH
Meerwasser          7,8 - 8,2 pH

Beim pp m S Wert wird der Salzgehalt ermittelt, der sich in der Flüssigkeit enthält.

Ausnahmen:
Es gibt aber auch Ausnahmen, wenn man nämlich den Leitwert von einem natürlichen Mineralwasser misst, dann wird man feststellen, dass dort ein relativ hoher Leitwert messbar ist. Das liegt vor allem daran, dass im Mineralwasser, je nach Abfüller, verschiedene Salze und Mineralstoffe gelöst sind, wie Natrium, Kalium, Mangan, Calcium und viele weitere Stoffe, die dadurch erhöhte Werte zur Folge haben, die aber gut sein sollen?.
Ob die dann gesund oder ungesund sind, vermag ich nicht zu beurteilen, dafür gibt es genug Wissenschaftler die sich mit dieser Materie sicherlich ausgiebig auseinandersetzen. 
 

Zwiebelböschung 

Zwiebel nichts als Zwiebel 

nur zögerlich kommen die Enten 

So sieht die Uferböschung bei Köfering aus, wo die Pfatter über die Ufer getreten ist, nachdem sich das Hochwasser zurückgezogen hat, liegt tonnenweise die sauere Zwiebel herum,
die Wildenten kamen nur zögerlich an Land, denn anscheinend haben die Enten die Zwiebel nicht so gerne, denn dadurch hat sich das Wasser wesentlich im pH Wert säuerlich verschlechtert,

  Meine gemessenen Ergebnisse sagen zwar im Moment noch nicht viel aus,

Die von mir  gemessenen Werte sagen aber noch nichts stichhaltiges aus, ob die jeweils wässrigen Wässerchen auch genießbar sind, dazu bedarf es einer eingehenden Labortechnischen Untersuchung, ob auch Bakterien oder Keime enthalten sind, die ich aber mit meinen einfachen Geräten nicht durchführen kann.
                      
Wobei aber der ppmS Salzgehalt, die µS -Siemens Leitfähigkeit und der pH Wert
                                                  schon recht gute Aussagen machen kann.

Ich kann mir aber gut Vorstellen, dass man mit diesen handlichen Geräten recht brauchbare Ergebnisse erzielen kann, die man z. B. im Bereich der Fischteiche, Gewässer aller Art, Schwimmbecken, Fotolabore, Schulen, Gärtnereien und überall dort einsetzen kann, wo man mit wässrigen Substanzen umgehen muss und eine unerlässliche Orientierungshilfe braucht.

Ansonsten ist diese Materie der einfachen Wasseranalyse schon sehr wissenschaftlich, in die ich mich erst noch weiter einarbeiten muss, damit ich bessere Aussagen machen kann, ich möchte aber Gegenüberstellungen der gleichen Gewässer innerhalb von bestimmten Zeiträumen machen, damit man eventuelle Veränderungen auch merkt und belegen und notfalls auch eingreifen kann.

Die Tier- und Pflanzenwelt kann aber Veränderungen rechtzeitig erkennen und wird sich der Natur sehr schnell anpassen, was die Menschen leider immer noch nicht können.

Erst wenn ich mehrere Zeitabstände und Projekte gegenüberstellen kann, dann wird die Messtabelle schon Interessanter, vor allem werde ich einige Quellen, Brunnen, Weiher und kleinere Bäche in mein Beobachtungsfeld aufnehmen und natürlich den Schnee und den  Regen. Gerade beim Regen und Schnee  wird es interessant werden, denn diese Wolken entstehen ja in unterschiedlichen Gegenden und Kontinenten, dabei werden sicherlich recht unterschiedliche Werte hervorkommen,  je nachdem wo sich die Wolken gebildet haben.

Bei der Wasserqualität in öffentlichen und fließenden Gewässern spielen natürlich viele Einflüsse eine große Rolle, vor allem wird die Sonne und die Temperatur und auch die Jahreszeit einen wesentlichen Anteil an den Veränderungen beitragen und natürlich viele unbekannte Größen offen lassen.

                                                     
  Mal schauen, was dabei heraus kommt.

Wasser ist nicht gleich Wasser, erst wenn man sich darüber mehr Gedanken macht und die Quellen, Bäche, Flüsse und Weiher genauer betrachtet, dann wird einem erst klar oder sogar wasserklar, dass in jedem fließenden Gewässer, welches durch verschiedene Landstriche und Bodenschichten fließt auch winzig kleine Erdteilchen und Mineralien mitnimmt und das Wasser damit anreichert. Gleiches gilt auch für Quellwasser, auch hier kommt es darauf an, aus welchen Schichten und Tiefen es kommt, mit Tiefbrunnen-Wasser, die für die Versorgung der Bevölkerung als Lebensmittel verwendet  wird, verhält es sich ähnlich. Auch hier können unterschiedliche Werte zu Tage kommen, je nachdem woher das unterirdisch nachfliessende Wasser kommt. Dabei kann sich immer und jederzeit die Zusammensetzung des Trinkwassers durch die Mineralien und Sickerwasser verändern. In Ausnahmefällen kann sich eine gute Kombination der Mineralien sogar zu einem wirklichen Heil- oder Wunderwasser entwickeln.

Bei meinen entnommenen Wasserproben kann man schon sehr leicht mit bloßem Auge erkennen, dass sich unendlich viele kleine Partikel und Mineralien im Sonnenlicht zeigen, wie viel unterschiedliche Partikel und vor allem wie viele unbekannte Informationen und Spuren im Wasser tatsächlich enthalten sind, wird man wohl auch zu Beginn des 21.Jahrhunderts noch nicht erforscht haben.

Herbert Winkler
Stand 30.01.2011

von hier aus können Sie auch auf meine Wildenten Seiten springen
               Wildenten- Stockenten  Seite 1
              
Stockenten                      Seite 2

              Mein PDF Artikel, Panik bei den Wildenten durch Hochwasser
            
www.fotoautor.de/Tierbilder/Mehlschwalben/Schwalben/Mauersegler/Amsel-Drossel/Hallo_liebe_Freunde_der_Natur.pdf
 

Fotoautor Herbert Winkler
                       
                        Seite geändert am Dienstag, 2. August 2011