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Wildenten- Stockenten Dokumentation über Wildenten 43 Wildenten hören auf meine Stimme von Herbert Winkler |
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Seltsames Vogel- und Tiersterben in größeren Mengen 2011 Es ist schon seltsam, wenn plötzlich und gleichzeitig mehrere hundert oder tausend Tiere der Luft, egal welcher Gattung verenden und tot vom Himmel fallen, das muss
ja einen Grund haben. Aus heiterem Himmel kann das ja nicht geschehen. Als jahrelanger Tierbeobachter kann man aber auch nur aus der eigenen Erfahrung und Beobachtung Vermutungen anstellen, die natürlich
nicht stimmen müssen, weil man nichts Genaues weis. Untersuchung der Tiere wäre das Optimale, aber auch da kann man davon ausgehen,
wenn wirklich etwas anderes dahinter steckt, dass die Menschen belogen werden, weil man es selbst nicht überprüfen kann, was dabei wirklich dahinter steckt. mehr als PDF
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Winter 2010/ 11 Dieser
schneereiche Winter 2010/11, der schon im November begann, macht es erforderlich, dass ich kräftiges Futter an den Bach bringe, damit ich die heimischen Wildenten kräftig und gesund durch den Winter bringe,
damit sie im Ort bleiben und nicht auswandern. |
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Zuerst den Ausgang ausschaufeln |
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Startposition eines Erpels |
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Sobald ich am Bach an der Pfatter ankomme, marschieren die Enten an Land und warten, bis ich die Futtertasche
öffne, Maiskörner, Haferflocken, Brot, Toastbrot, Sonnenblumen und Ähnliches stehen auf dem täglichen einmaligen Speiseplan.
Mittlerweile ist die Zahl auf 49 Wildenten angewachsen.
Stand 31.12.2010 |
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Endlich ist unser Pfleger wieder da |
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Das schmeckt aber heute wieder gut |
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Hochwasser überflutet Teile in Köfering Aber plötzlich passiert etwas, was eigentlich nicht passieren dürfte, Tauwetter,
Glatteis und Hochwasser überflutet meterhoch den Bachlauf Pfatter, der sich 30 km von Dünzling über Thalmassing, Köfering und Mangolding bis zum Dorf Pfatter fließt,
wo sie dann in die Donau mündet. Rund einen halben Meter hoch stand an manchen Stellen das Wasser im Ort, sogar die Kreisstraße wurde überflutet. Die Wildenten sind ganz aufgeregt und verlassen den
Bach und ziehen sich auf die Schlosswiese hinter der Pfatter zurück.
Warum es zu dieser Panik der Wildenten kam, lesen sie im
PDF Artikel, der mit Bildern unterlegt ist: Stand 22.01.2011 |
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43 Stockenten schnattern mir entgegen Ich glaube schon, dass dies etwas Einmaliges ist, wenn 43 Wildenten auf meine Stimme hören und reagieren und nach einem pfeifen auf mich zufliegen oder mir entgegen schwimmen. Wenn ich sie auffordere, gehen sie
sogar an Land und wollen natürlich auch etwas zu fressen. Gerade jetzt, in dieser winterlichen Jahreszeit ist in der vorbei fließenden Pfatter kaum etwas zu finden, sodass sie das Zubrot, bestehend aus
Haferflocken und Toastbrot gerne, ja sogar aus meiner Hand annehmen.
Wildenten sind in der Regel Wildtiere und sehr scheu, dennoch gibt es Tiere aus der Gattung der Stockenten, wenn sie sich in der
Nähe von Menschen aufhalten und heranwachsen und wenn man sich mit ihnen abgibt und sie auch füttert, dann merken sie, dass sie sich
sicher fühlen können und kommen sogar an Land und bleiben auch in meiner Nähe.
Die Wildenten sind seit Herbst 2008 im Köferinger Pfatter Abschnitt beim alten Feuerwehrhaus beheimatet und ziehen dort
auf- und abwärts. Wenn ich Mittag nicht rechtzeitig erscheine, dann stehen sie alle am Ufer und warten, bis ich eintreffe.
In der Zeit konnte ich auch schöne Fotos machen, weil sie sich regelrecht vor
mich hinstellen oder hinsetzen und warten, bis ich sie fotografiert habe. Januar 2009 |
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Die Mauser der Stockenten Wildenten (Stockenten) verlieren einmal im Jahr ihr schönes Federkleid, dieser
Federwechsel nennt sich “Mauser”. Die Mauser ist daher ein wichtiger Zeitabschnitt
nicht nur bei den Wildenten, sondern bei fast allen Wasservögeln. Ich habe einen Bericht über die Mauser der Köferinger Wildenten geschrieben und mit aktuellen Bildern bestückt. Rufen sie die zweiseitige PDF Datei (Mauser der Köferinger Wildenten) auf, dort finden Sie wichtige Informationen mit Bildern von mausernden Wildenten.
Die Mauser dauerte fast genau 3 Monate bis Ende September. Naturbericht über Mauersegler und Stockenten im Köferinger Gemeindeblatt
Ausgabe August 2009 PDF Datei |
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Bilder von meinen 43 wilden Schützlingen Eine kleine Auswahl der Entenaufnahmen, außerdem habe ich einige lustige Videoaufnahmen gemacht, die die Enten zeigen, wenn sie auf mein
rufen zum Flug starten und direkt vor meinen Füßen landen, meistens im Wasser oder in der Wiese. Ist nur gut, quietschen
die Enten, dass wir nicht auf die Banken angewiesen sind, sonst wären wir schon längst verhungert, denn im Wasser der Pfatter schwimmt ist auch nicht mehr das, was wir zum Überleben brauchen,
ansonsten geht sowieso alles den Bach runter ............ wie im wirklichen Leben auch.....................qua qua qua. |
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Auch Wildenten spüren die Kälte
Herbert Winkler 20.12.2009 (minus 13 Grad)
Wenn die Temperatur unter null Grad geht, dann merken auch die Wasservögel die Kälte. Besonders bei den Enten konnte ich dies beobachten, wenn
sie in freier Natur wenig Futter finden, dann bewegen sie siech relativ wenig, weil sie dann auch weniger Energie benötigen. Wenn sie aber gut im Futter stehen, dann ist es ihnen eigentlich egal, sie fliegen
und schwimmen, wie das ganze Jahr hindurch.
Die Kälte macht ihnen aber auch ein bisschen zu schaffen, über 5-6 Grad minus merkt man, wenn sie an Land gehen, dass sie in den orangenroten Füßen den
Frost und die Kälte besonders spüren. Um die Füße vor der Kälte zu schützen, ziehen sie die Füße ein, decken sie mit dem Gefieder zu und sitzen dabei auf dem Bauch, dabei können sie sogar auf dem Bauch
dahinrobben. Die seitlichen Zehen sind kürzer als die Mittelzehe, ihre drei Zehen sind mit Schwimmhäuten überzogen, an jeder Zehe sitzt eine Kralle, die ihnen das klettern an Böschungen ermöglicht. Die
Konstruktion der Füße und der Körperform verursacht beim gehen an Land den berühmten Watschelgang, im Wasser dagegen sind sie schnelle und wendige Schwimmvögel.
Die meiste Zeit verbringen sie mit dem
Putzen und einfetten ihres Gefieders, sodass durch die Fettbeschichtung und Dichtigkeit des Federkleides kein Wasser bis zur Haut durchdringen kann. Das Wasser perlt regelrecht von den Federn ab. Ihre Augen
sehen wie mit einem Panoramablick fast rundum und ihr Gehör ist so hervorragend, dass sie schon von Weitem die geringsten Geräusche wahrnehmen können. Wenn ich mich schon im 50 -100 Meter ohne
Sichtverbindung hörbar mache, dann können sie mich sofort wahrnehmen, meistens macht sich eine Ente aus der Schar mit einem Quietschen bemerkbar, im Sommer hindurch kommen sie sogar von entlegenen
Standpunkten zu mir her angeflogen. In der Regel starten sie ihren Flug vom Wasser aus und landen auch am liebsten sanft im Wasser, weil sie dort sicher, mit den Füßen voraus im Wasser aufsetzen können.
Landungen im Gras oder gar auf einer Straße sind weitaus schwieriger und unsanfter und auch wesentlich seltener.
Der Hauptstützpunkt der Wildenten ist derzeit ein kleiner Bachabschnitt (Pfatter)
inmitten des Dorfes entlang eines Fußweges, an dem immer Menschen, Kinder und Hunde entlang gehen. Schreckhaft sind die Enten aber nicht mehr, weil sie von mir seit nunmehr 3 Jahren in Zeitabschnitten
zusätzlich zu ihrer eigenen Versorgung versorgt werden, das heißt nicht ganzjährig, sondern nach der Brut sammeln sie sich allmählich wieder und verbringen gemeinsam dann ihre dreimonatige Mauser im gleichen
Bachabschnitt, sie verbringen den Winter auch am Bach und verteilen sich dann im Frühjahr wieder und bilden eigene Entenfamilien im Umkreis. Jedenfalls entkommen sie so auch den Jägern, weil sie innerhalb
der Ortschaft nicht gejagt werden dürfen, sie haben daher immer Schonzeit.
In der Zwischenzeit beträgt dieses ständige Entenrudel 27 Wildenten, wobei es sich mit fast hundertprozentiger
Sicherheit um jene Wildenten handelt, die ich seit drei Jahren von klein auf mindestens einmal am Tag am Auweiher mit Futter versorgte. Mindestens 1 Packung Toastbrot und eine Packung Haferflocken je Tag und
zur Winterzeit gibt es sogar einen Maisbruch dazu, den sie besonders gerne fressen. Im Januar 2009 betrug die Schar 43 hungrige Schnäbel. Jetzt kurz vor Weihnachten 2009 ist die Zahl der Wildenten von 27 auf
33 Enten angewachsen, wobei sich die 6 Neuzugänge noch sehr vorsichtig dem Futterplatz und mir
nähern.
Die folgenden Aufnahmen stammen vom 20.12.2009 |
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Enten kommen an Land |
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gemütliche Tafelrunde |
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Warten auf das Futter |
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Neuzugang seit 14 Tagen |
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Das schmeckt aber |
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versteckte Füße |
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Nebenstehender Zeitungsartikel stand in den beliebten Heimatzeitung am 6.01.2011 Donau Post - Straubinger Tagblatt
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Der runde Tisch |
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Einige halten Sicherheitswache |
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Zeitungsbericht Donau- Post |
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Fotoautor Herbert Winkler
Seite geändert am Samstag, 30. Juli 2011
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Bilder aus der Heimat für die Heimat |
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