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Mehlschwalben
sind am 20.04.2010 eingetroffen eine Flugschau - Naturschauspiel
Amateurfoto Herbert Winkler |
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Verspätet sind die Mauersegler erst am 20.04.2010 eingetroffen,
vermutlich wegen der Aschewolken des Vulkans am Eyjafjalla- Gletscher. |
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Mehlschwalbe auf der Jagt - solche Aufnahmen sind schon ein Glücksfall
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Der Jäger - Aufnahmeabstand etwa 15mtr |
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Es folgen einige Bilder von meiner Schwalbendoku Aufnahmebeschreibungen In der Regel fotografiere ich ja fast alles, aber die Aufnahmen der
Mehlschwalben waren schon einige der schwierigsten Objekte. Das lag daran, dass die Distanz von der Kamera zu den Vögeln relativ kurz, und die Vögel zudem sehr klein und außerdem sehr schnell
fliegen. Zudem ändern die Schwalben jeden Moment die Flugrichtung, dadurch fliegen sie laufend aus dem Sucher. Ein Düsenjäger oder Hubschrauber lässt sich viel leichter ablichten, obwohl die viel
schneller fliegen können, aber der Abstand und die Objekte sind viel größer. |
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Überflug der Riesenflugzeuge |
Ein anderer Jäger bei einer Übung |
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Mit automatischer Entfernungs- und Scharfstellung geht bei dieser Vogelfotografie gar nichts, man
muss die Schärfe und den Abstand manuell nachführen und das ist bei der Geschwindigkeit kaum zu realisieren, weil eben der Vogel zu unruhig fliegt. Von flatterhaft bis Zickzack vom Senkrechtstart
bis Sturzflug beherrscht die Schwalbe alle Flugeigenschaften. Gelegentlich entdeckt man die Schwalben mit angelehnten Flügeln, und stürzt sich wie eine Rakete von hoch oben direkt zum Nest herab.
Der Flugplatz dieser Kolonie liegt zwischen vier Häusern, wo in der Mitte die Dächer der Garagen und teils der Hof liegen,
der freie Luftraum hat dabei eine Fläche von etwa 60 x 60 Meter. |
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Einflug in das Nest, teilweise drängeln sich 4 bis 6 Vögel im Nest |
Start - Abflug vom Nest |
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Ein anderes Handikap ist, wenn man ein Telezoom 300 verwendet, das der Vogel nur ein kleiner
Punkt im Sucher ist. Nachher muss man das eigentliche Objekt teilweise bis zu 100fach oder noch mehr vergrößern. Zum Vergleich folgen eine Originalaufnahme und die Ausschnittvergrößerung
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Landeanflug an der Hauswand - Original |
Ausschnittvergrößerung von nebenan |
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Schaufliegen vor meinen Augen |
Der Jäger hat Beute im Schnabel |
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Für exakt scharfe Vogelflugbilder würde man eine Hochgeschwindigkeitskamera benötigen, natürlich mit
automatischer Objektnachführung, so wie man sie für Sportaufnahmen verwendet, aber als Amateur gibt es auch Grenzen. Aber dennoch bin ich mit meinen getätigten Aufnahmen recht zufrieden, weil
sowieso nur sehr wenige Menschen derartige Aufnahmen machen werden. Als Ortsheimatpfleger sehe ich diese Dokumentation der grenzüberschreitenden Zugvögel auch als einen Beitrag zur
Heimatpflege. Sollten die Mehlschwalben einmal ausbleiben, dann könnte dies ein erstes Zeichen sein, dass nicht nur
das Klima sondern auch die gesamte Natur aus dem Gleichgewicht gerät.. |
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Meine Heimatzeitung, die Mittelbayerische Zeitung Regensburg hatte nicht besonders viel übrig
für meine Mehlschwalbendokumentation, sie brachte nur einen winzig kleinen Beitrag über die Mehlschwalbenkolonie in Köfering - macht aber nichts, es gibt auch noch das Internet.
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Der größte Teil der Mehlschwalben hat bereits am 10.09. Köfering verlassen, denn seit 11.09. war
dann der Flugbetrieb sehr stark eingeschränkt. Im Luftraum Köfering, um die Dendorferstrasse kreisten von den einst ca. 200 Schwalben nur noch etwa 20 Schwalben und täglich kamen noch einzelne
Jungtiere hinzu. Soweit ich feststellen konnte, waren aus der Kolonie noch rund 5 Pärchen anwesend, in den Nestern befanden sich noch 10 junge Schwalben, die erst noch Flügge werden mussten.
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Die letzten Nestjungen - Mehlschwalben - |
Jungschwalbe beim Erstflug |
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Von meinem Fenster aus konnte ich die Schwalben natürlich sehr gut beobachten. Erfreulich waren, als
ich außergewöhnliche Beobachtungen machen konnte, wie die Alttiere während des Einfliegens der Jungtiere, diese sogar während des Fluges von Schnabel zu Schnabel fütterten. Außerdem
begleiteten die Altvögel die Jungtiere, sie flogen sogar in Formation und lernten den Jungen Vögeln den Jagdflug. |
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Zwei Alttiere und ein Jungvogel |
Die Fütterung während des Fluges |
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Der nächste größere Vogelzug startete etwa am 23.09. oder 24.09. denn am 24.09 waren nur noch 5
Tiere zu sehen, das bedeutete, dass immer noch ein winziger Rest Mehlschwalben noch nicht flugfähig war. |
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Der Abflug in den Süden |
Sonnenuntergang am 24.09.2005 |
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Am 29.09. konnte ich keine Schwalben mehr entdecken,
am 30.09. zeichnete sich eine Wetterverschlechterung ab, ich vermutete, dass sie deshalb ihr Sommerquartier verlassen haben und in Richtung Afrika aufgebrochen sind,
um der Schlechtwetterfront zu entkommen. |
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Bei den Beobachtungen ist mir aufgefallen, dass die Mehlschwalben verschiedene
Schwanzenden haben, wie meine nebenstehende Grafik verdeutlicht. Ich gehe davon aus, dass man dadurch Männchen und Weibchen unterscheiden kann, ich kann`s nicht, denn die
Rauchschwalbe hat ein ähnliches Aussehen. |
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Abschließende Bemerkung, in der Regel kommen die Mehlschwalben fast taggleich jedes Jahr zur
gleichen Zeit und fliegen auch wieder bei Sommerende annähernd taggleich Zurück. |
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Fotoautor Herbert Winkler
Seite geändert am Samstag, 30. Juli 2011
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