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Donaustauf - Burg
Ansichten von der Burgruine Donaustauf bei Regensburg von Herbert Winkler |
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Die Burg Von der
Burgruine Donaustauf aus hat man einen überwältigenden Überblick über das weite Donautal flussaufwärts in Richtung Regensburg und flussabwärts in Richtung Straubing und weit hinaus in das flache Land.
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Rechts die Ausläufer des Bayerischen Waldes mit dem Keilberg im Hintergrund |
Einstige Zugbrücke über den tiefen Wassergraben, der Haupteingang zur Burg |
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Die Erbauer der Burg haben auf einem hundert Meter hohen Bergkegel, einen der schönsten Punkte des
südlichen Landkreises eine gewaltige Burg errichtet. Seit sehr langer Zeit, zumindest aus der romanischen Zeit hatte die Burg schon Bestand und verschiedene Bauart. Ab den 10. Jahrhundert war der
Regensburger Bischofsstuhl dann Besitzer der Donaustaufer Burganlage. Kaiser, Könige, Fürsten und unzählige Bischöfe residierten auf der Burg. Die Schweden haben die Burg im Dreißigjährigen Krieg um 1634 so
sehr zerstört, sodass sie nicht mehr errichtet werden konnte. |
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Südansicht der Burganlage |
Restliche Säulen der Burgkapelle |
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Teilansichten der restlichen Burganlage mit tausendjährigem Mauerwerk aus Felsen und Steinen. Beim
Mittelbild ist ganz deutlich die Verbindung zwischen gewachsenen Fels und geschichteten Steinen zu erkennen, Ausschnitt aus dem Wassergraben. |
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Ein leben auf dem Meeresgrund, am Golf von Regensburg
Aus geologischer Sicht:
Nach der Auffaltung des kristallinen Grundgebirges des Bayerischen Waldes entstand ein vielschichtiges Gesteinsmassiv das hier an dieser Bergkette “ Hohe Linie “
entlang der Donau seine Ausläufer findet. Aus den Tiefen des Erdinneren kam einst flüssiges Magma, das sich vielfach durch Umwandlungen der Schmelzen in granitisches oder andersartiges Gesteinsmaterial umwandelte und erstarrte.
Auf einer derartigen eigenen massiven Granitkuppel entstand die Burganlage Donaustauf.
Nur einige Kilometer in Richtung Regensburg trifft man auf Kalkberge des Juragebietes. Es ist
überhaupt fast einzigartig, wie viel unterschiedliche Böden und Gesteinsschichten im Regensburger Raum aufeinandertreffen, vom Sandstein, Dolomitfelsen und den
verschiedenen Jurakalken kann man hier alles antreffen.
Vor vielen Millionen Jahren hat sich nicht nur in unserer Gegend, sondern europa- und weltweit eine gewaltige tektonische Bewegung
ereignet, aus welchem Grund auch immer, die diese gewaltige Veränderung herbeiführte, die nicht nur das hier vorhandene Meer vertrieben hat, sondern auch die Höhenlage der Erdoberfläche geändert hat.
Das Faszinierende daran ist, dass wir im Regensburger Raum und weit darüber hinaus in alle Richtungen auf einstigen Meeresgrund leben, der sich möglicherweise
auf derzeit 340 m über NN angehoben oder auch abgesenkt hat. Demnach müssen vor einigen Millionen Jahren einige hundert Meter Wasserhöhe, aber auch im Wechsel gewaltige Eismassen das jetzige Land bedeckt
haben.
Ich arbeite gerade an einem Aufsatz, der diese Möglichkeiten bestätigen und mit Bildern belegen kann. Weitere Erklärungen und Bilder finden Sie auch auf den Seiten von Regensburg -
Keilberg. |
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Fotoautor Herbert Winkler Seite geändert am Dienstag, 2. August 2011
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