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Burg Wolfsegg und die Weisse Frau, von Herbert Winkler Köfering |
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Wolfsegg ist eine der wenigen Burgen um Regensburg, die nicht
zur Ruine wurde, sondern durch eine Handvoll Menschen vom Verfall gerettet wurde. Als ich erstmals das Treppenhaus hoch stieg, überwältigte mich die künstlerische Mauertechnik mit Ziegelsteinen, aus
dem der Turm gebaut wurde. Gewölbeartig geht es von Stockwerk zu Stockwerk, im Mittelpunkt ein Kamin und Lichtschacht, der möglicherweise auch anderweitig genutzt wurde. Vom Treppenhaus aus kann man
in die verschiedenen Stockwerke und in die jeweiligen Zimmer gehen.
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Dorf und Burg |
Turm der Burgkapelle |
Burgaufgang |
Wie bereits erwähnt, steht die Burg auf einem Felskegel, der inmitten der Landschaft emporragt, ein
sicher Ort, um sich von unliebsamen Besuchern zu schützen. Hier trifft man noch ein Stück Mittelalter an, so wie es um die Zeit des 13. oder 14. Jahrhunderts ausgesehen haben könnte. Sicherlich hat sich
durch Krieg und Brand vieles verändert, aber die größte Substanz stammt sicherlich noch aus dieser alten Zeit.
Im Untergrund der
Burg befindet sich ein weitläufiges Höhlennetz mit Wasserversorgung, dass möglicherweise im Ernstfall auch als Fluchtweg diente. |
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Auf Felsen gebaut |
Gemaueretes Treppenhaus |
Jurafels in Nahaufnahme |
Es freut mich besonders, dass in meiner Heimatregion eine lebendige mittelalterliche Burg steht, auch
wenn sie 25 km von meinem Heimatort entfernt liegt, so empfinde ich es, als würde sie vor meiner Haustüre stehen. Auch deswegen, weil zu den mittelalterlichen Zeiten die Herrschaftssitze der umliegenden Orte
und Grafschaften untereinander enge Beziehungen pflegten. |
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Informationen zum Wolfsegger Burgsommer vom 30.April bis 30. September kann man die Burg
besichtigen, ausserdem finden zahlreiche Veranstaltungen an den Wochenenden statt. Kuratorium Burg Wolfsegg e.V., Burggasse 7,
93195 Wolfsegg Tel. 09409/ 1660 |
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