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Sünching Schloss, Kirche und Ortsbilder - Geschichte von Herbert Winkler Köfering |
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Auszug aus der Chronik Zur Geschichte von Sünching Sünching liegt in unmittelbarer Nähe von meinem Wohnort Köfering und ist daher in meinem fotografischen Heimatbezogenen Wirkungskreis, in dem ich mehrmals im
Jahr anzutreffen bin. Der größte Anziehungspunkt ist das wunderschöne Schloss, dass mich zu jeder Jahreszeit anregt, einige Bilder zu machen. Zusätzlich ist mein weiterer Anlaufpunkt die Pfarrkirche St.
Johannes Bapt.
Kirchengeschichte St. Johannes Bapt. Die Kirche stammt aus dem 17. Jahrhundert, sie ist ein markanter Punkt in der
Ortsmitte. Mit ihren Spitzturm ist sie auch schon von Weitem sichtbar, sie befindet sich direkt an der Dorf-Hauptstraße.
Besonders erwähnenswert sind die sehr gut erhaltenen Grabdenkmäler in der
Pfarrkirche, einer davon Ulrich von Stauf gest. 1472. |
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Pfarrkirche St. Johannes |
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Das Wappen der Gemeinde Sünching Auf silbernen Hintergrund, ein mit Zinnen versehener Sparren ist das Zeichen der
Hofer, der Eberrumpf stammt aus dem Wappen des Ostadels, der Herrn von Sünching, die Wappenfarben sind dem Symbol der Grafen von Seinsheim entnommen. Zeichnung: Herbert Winkler Köfering
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Dietrich Hofer 1416 |
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Ausschnitt Schloss Sünching Wening Stich, Rentamt Straubing |
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Wappen über dem Portal |
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Schlossansicht 2007 |
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Schlossgeschichte
Die Geschichte lässt sich bis ins 8. Jahrhundert zurück verfolgen. Hochrangige Geschlechter haben in den darauf folgenden Jahrhunderten in Sünching gelebt,
unter ihnen das Geschlecht der Haward, im 14. Jahrhundert die Hofer, gefolgt von den Staufern. Im Jahre 1573 kam das Gut an den Freiherrn von Seinsheim die 1705 zu Grafen erhoben wurden. Zu Beginn
des 20. Jahrhunderts war Karl Graf von Seinsheim der Besitzer, er war Reichsrat der Krone Bayerns. Im Jahre 1910 ging Sünching durch Erbschaft auf Gabriele Freifrau von Hoenning O`Carroll geb. Gräfin von
Seinsheim über. Die jetzigen Schlossherrschaften sind Freifrau Katalin Hoenning O`Carroll und Freiherr Johann Carl Hoenning O´Carroll.
Das Schloss in seiner heutigen Form, ein Cuvillie`s Bau, dürfte Anfang des 18. Jahrhunderts entstanden sein. Der dreigeschossige Bau ist mit rustizierten Ecklisenen versehen ist ein Oktogon mit
Innenhof. Er entstand um 1756 unter der Leitung von Leonhard Matthäus Gießl, wobei die Ausstattung um 1760 unter Francois Cuvillies vorgenommen wurde.
Der einstige Wassergraben um das Schloss wurde später trocken gelegt. Über dem Portal befindet sich das Ehewappen des Grafen Joseph Franz Seinsheim und seiner Gemahlin Maria Anna von Hohenbeck.
Im Obergeschoss befindet sich ein großer Spiegelsaal vom Jahre 1761. Die Ausstattung und die Stuckaturen sind von der künstlerischen Arbeit der vor- und nachgenannten Künstler geprägt. In der
Hohlkehle befinden sich zahlreiche Trophäen und Embleme. Das hervorragende Plafongemälde erstreckt sich über den gesamten Saal.
Ansonsten reiche und wertvolle Ausstattungen der einzelnen Zimmer. |
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Hochrelief - Mariä Himmelfahrt |
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Bilder der Heimat |
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Deckenfresko im Großen Saal, es stellt Götter des Olymps dar, ein Werk des Künstlers
Matthäus Günther |
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Schlosskapelle
Die Kapelle Maria Himmelfahrt ist ein Trapezförmiger flach gedeckter Raum, der sich von dem Parterre bis zum ersten Stock erstreckt. Beim Betreten der Kapelle fällt sofort der weiße prunkvoll
verzierte Hochaltar ins Auge, den man unbedingt näher betrachten muss. Ein Wertvolles aus Holz geschaffenes Altarrelief stammt aus der Meisterhand des Künstlers
Ignatz Günther, der Stuck von Franz Xaver Feichtmayr, es stellt die Maria Himmelfahrt dar. Dieses wertvolle Relief ist in Alabaster gefasst, es wird
zudem von einem geschnitzten vergoldeten Rokokorahmen umgeben.
Die sehr schönen und wertvollen Rokokoarbeiten stammen auch von dem Meister, der die Stuckaturen im großen Saal geschaffen hat.
Insgesamt eine sehr wertvolle Arbeit, die man einfach sehen sollte. |
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Häuserensemble der Schloss- und Güterverwaltung Sünching |
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Verwaltungsgebäude - Dorfstraße |
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Vormals historische Hofwirtschaft, jetzt Montessori Schule |
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Nebengebäude zur Güterverwaltung |
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Königinnentreffen in Sünching |
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Schloss Im Schloss herrscht
Leben, bei Konzerten und bei Vereinsfesten ist die Freiherrn Familie von Henning O`Carroll ein exzellenter Gastgeber, Förderer, Schirmherr und Festmutter. Weitere ausführliche geschichtliche
Erläuterungen über Schloss Sünching findet man im Kunstführer, vom Verlag Schnell & Steiner München und Zürich und im Internet bei Wikipedia. |
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Schloss Sünching, von Fotoautor Herbert Winkler
Seite geändert am Dienstag, 2. August 2011
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